Bookbot

Chor und Theorie

Zeitgenössische Theatertexte von Heiner Müller bis René Pollesch

Parametry

  • 235 stron
  • 9 godzin czytania

Więcej o książce

Der Chor im Theater steht nicht nur zwischen Heimat und Fremde, sondern auch zwischen selbstständigem Handeln und Abhängigkeit, zwischen Menschen und Göttern sowie zwischen der dargestellten Welt und der Realität der Rezipienten. Maria Kuberg untersucht in detaillierten Lektüren chorischer Theaterstücke von Heiner Müller, Botho Strauss, Elfriede Jelinek, Tankred Dorst, Ewald Palmetshofer, Rainald Goetz, Gert Jonke und René Pollesch, wie der Chor in zeitgenössischen deutschsprachigen Theatertexten zur Sprache kommt. Die zentralen Fragen dieser Erkundung sind, welche Formen die Chor-Gemeinschaft im Text annimmt und wie diese mit der dramatischen Gattung korrespondieren, die in der Regel die Handlungen Einzelner präsentiert. Die Untersuchung operiert auf drei historischen Ebenen: Chorische Theatertexte aus dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert werden mit einer Tradition konfrontiert, die bis in die griechische Antike zurückreicht. Zudem wird die philosophisch-ästhetische Auseinandersetzung mit dem Chor im 19. Jahrhundert betrachtet, wie sie von Schiller, A. W. und F. Schlegel, Hegel und Nietzsche geführt wurde. Durch das Zusammenspiel dieser Ebenen wird eine Theorie des Chorischen entwickelt, die sowohl Gattungsaspekte als auch Gemeinschaftstheorien berücksichtigt und das ästhetische sowie politische Potenzial der untersuchten Texte erschließt.

Zakup książki

Chor und Theorie, Maria Kuberg

Język
Rok wydania
2021
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Chor und Theorie
Podtytuł
Zeitgenössische Theatertexte von Heiner Müller bis René Pollesch
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
235
ISBN10
3835391356
ISBN13
9783835391352
Seria
Opis
Der Chor im Theater steht nicht nur zwischen Heimat und Fremde, sondern auch zwischen selbstständigem Handeln und Abhängigkeit, zwischen Menschen und Göttern sowie zwischen der dargestellten Welt und der Realität der Rezipienten. Maria Kuberg untersucht in detaillierten Lektüren chorischer Theaterstücke von Heiner Müller, Botho Strauss, Elfriede Jelinek, Tankred Dorst, Ewald Palmetshofer, Rainald Goetz, Gert Jonke und René Pollesch, wie der Chor in zeitgenössischen deutschsprachigen Theatertexten zur Sprache kommt. Die zentralen Fragen dieser Erkundung sind, welche Formen die Chor-Gemeinschaft im Text annimmt und wie diese mit der dramatischen Gattung korrespondieren, die in der Regel die Handlungen Einzelner präsentiert. Die Untersuchung operiert auf drei historischen Ebenen: Chorische Theatertexte aus dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert werden mit einer Tradition konfrontiert, die bis in die griechische Antike zurückreicht. Zudem wird die philosophisch-ästhetische Auseinandersetzung mit dem Chor im 19. Jahrhundert betrachtet, wie sie von Schiller, A. W. und F. Schlegel, Hegel und Nietzsche geführt wurde. Durch das Zusammenspiel dieser Ebenen wird eine Theorie des Chorischen entwickelt, die sowohl Gattungsaspekte als auch Gemeinschaftstheorien berücksichtigt und das ästhetische sowie politische Potenzial der untersuchten Texte erschließt.