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Enter the Ghosts of Europe

Heimsuchungen Europas im Theater der Gegenwart

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  • 390 stron
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Niemand will ihrer ansichtig werden – und doch sind sie da, abwesend-anwesend in den Brüchen und blinden Flecken der hegemonialen Ordnung: die Gespenster Europas. Diese wiederkehrenden Erscheinungen unterminieren die vermeintlich intakte Identität des Konstrukts „Europa“ und destabilisieren die Kohärenz ihrer Selbstbeschreibungen sowie ihre historischen und geopolitischen Koordinaten. In einer interdisziplinären Perspektive, inspiriert von Judith Butler, Julia Kristeva, Giorgio Agamben, Jacques Derrida, Esther Peeren und Achille Mbembe, wird der Begriff „Heimsuchung“ neu interpretiert und sein subversives Potenzial ausgelotet. Heimsuchungen tragen zur Dekonstruktion hegemonialer Strukturen bei, indem sie sichtbar machen, was zur Aufrechterhaltung dieser Ordnung verworfen wurde, aber dennoch gegenwärtig bleibt. Diese Suchbewegung verweist auf Abjektion, Exklusion, symbolische und manifeste Gewalt sowie auf Unterdrückung, Verlust und Trauma, bietet jedoch auch Ansätze zur Überwindung. Das Buch untersucht, wie Heimsuchungsphänomene theaterästhetisch und dramatisch inszeniert werden. Es zeigt, wie das Theater als Ort des Erscheinens die Ausgeschlossenen Europas in die Gegenwart der Aufführung einlädt und die Spuren einer traumatischen globalen Verflechtungsgeschichte freilegt, mit einem Fokus auf Arbeiten von Elfriede Jelinek, Nicolas Stemann, Marco Martinelli, Christian Lollike, kainkollektiv und OTHNI sowie Ho Tzu Nyen.

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Enter the Ghosts of Europe, Elisabeth Tropper

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Enter the Ghosts of Europe
Podtytuł
Heimsuchungen Europas im Theater der Gegenwart
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
390
ISBN10
3958083307
ISBN13
9783958083301
Seria
Tagi
Opis
Niemand will ihrer ansichtig werden – und doch sind sie da, abwesend-anwesend in den Brüchen und blinden Flecken der hegemonialen Ordnung: die Gespenster Europas. Diese wiederkehrenden Erscheinungen unterminieren die vermeintlich intakte Identität des Konstrukts „Europa“ und destabilisieren die Kohärenz ihrer Selbstbeschreibungen sowie ihre historischen und geopolitischen Koordinaten. In einer interdisziplinären Perspektive, inspiriert von Judith Butler, Julia Kristeva, Giorgio Agamben, Jacques Derrida, Esther Peeren und Achille Mbembe, wird der Begriff „Heimsuchung“ neu interpretiert und sein subversives Potenzial ausgelotet. Heimsuchungen tragen zur Dekonstruktion hegemonialer Strukturen bei, indem sie sichtbar machen, was zur Aufrechterhaltung dieser Ordnung verworfen wurde, aber dennoch gegenwärtig bleibt. Diese Suchbewegung verweist auf Abjektion, Exklusion, symbolische und manifeste Gewalt sowie auf Unterdrückung, Verlust und Trauma, bietet jedoch auch Ansätze zur Überwindung. Das Buch untersucht, wie Heimsuchungsphänomene theaterästhetisch und dramatisch inszeniert werden. Es zeigt, wie das Theater als Ort des Erscheinens die Ausgeschlossenen Europas in die Gegenwart der Aufführung einlädt und die Spuren einer traumatischen globalen Verflechtungsgeschichte freilegt, mit einem Fokus auf Arbeiten von Elfriede Jelinek, Nicolas Stemann, Marco Martinelli, Christian Lollike, kainkollektiv und OTHNI sowie Ho Tzu Nyen.