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Jonas Mekas

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Jonas Mekas (1922–2019) prägte das New American Cinema entscheidend mit und gilt bis heute als eine der Schlüsselfiguren des Avantgarde-Films. Leben, das hieß für Jonas Mekas, immerfort zu filmen. In verschiedensten Medien und Formaten versuchte er seit Ende der 1940er Jahre, Fragmente der Zeit zu konservieren und sie durch die rhythmische Anordnung von Musik, Stimme, Schrift und Bild zu gestalteter Erinnerung zu verdichten. Sein wiedererkennbarer Stil ist geprägt von einem spontanen, geradezu impressionistischen Duktus, der auch die (materiellen) Grundlagen filmischer Arbeit vor Augen führt: "Cinema is light, movement, sun light, heart beating, breathing, light, frames", sagt er in "Walden" (1968). Auf diese Weise sammelte Mekas Erinnerungsbilder für die Geschichte einer Zeit und einer Stimmung, die auch seine eigene war, und trug sie als Filme und Frozen-Film-Frames an verschiedene Orte auch jenseits des Kinos: in die Galerie, in das Museum und das Internet ebenso wie in ein Fastfood-Restaurant oder eine Modeboutique. Ähnlich vielfältig war sein (film)kulturelles Engagement, war er doch nicht nur Filmer, sondern auch Filmkritiker und Kolumnist, Förderer, Kurator und Netzwerker, eifriger Tagebuchschreiber und Poet. Der Band widmet sich dem metamorphen Werk dieses Künstlers und nimmt neben den gestalterischen, erzählerischen Elementen seiner Filme auch seine Schriften und Ausstellungsprojekte in den Blick.

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Jonas Mekas, kolektiv

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Jonas Mekas
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
ISBN10
396707482X
ISBN13
9783967074826
Seria
Tagi
Opis
Jonas Mekas (1922–2019) prägte das New American Cinema entscheidend mit und gilt bis heute als eine der Schlüsselfiguren des Avantgarde-Films. Leben, das hieß für Jonas Mekas, immerfort zu filmen. In verschiedensten Medien und Formaten versuchte er seit Ende der 1940er Jahre, Fragmente der Zeit zu konservieren und sie durch die rhythmische Anordnung von Musik, Stimme, Schrift und Bild zu gestalteter Erinnerung zu verdichten. Sein wiedererkennbarer Stil ist geprägt von einem spontanen, geradezu impressionistischen Duktus, der auch die (materiellen) Grundlagen filmischer Arbeit vor Augen führt: "Cinema is light, movement, sun light, heart beating, breathing, light, frames", sagt er in "Walden" (1968). Auf diese Weise sammelte Mekas Erinnerungsbilder für die Geschichte einer Zeit und einer Stimmung, die auch seine eigene war, und trug sie als Filme und Frozen-Film-Frames an verschiedene Orte auch jenseits des Kinos: in die Galerie, in das Museum und das Internet ebenso wie in ein Fastfood-Restaurant oder eine Modeboutique. Ähnlich vielfältig war sein (film)kulturelles Engagement, war er doch nicht nur Filmer, sondern auch Filmkritiker und Kolumnist, Förderer, Kurator und Netzwerker, eifriger Tagebuchschreiber und Poet. Der Band widmet sich dem metamorphen Werk dieses Künstlers und nimmt neben den gestalterischen, erzählerischen Elementen seiner Filme auch seine Schriften und Ausstellungsprojekte in den Blick.