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Reden über Andere

Diskursive Konstitutionen von Subjektpositionen und Personalität

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  • 229 stron
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Reden über Andere vereint Ansätze, die sich mit gegenwartssprachlichen diskursiven Redeweisen über andere Personen befassen und hauptsächlich Versprachlichungen der 3. Person betrachten. Die Formulierung solcher dritten Personen im Gespräch oder Diskurs basiert weniger auf Einsichten in deren mentale Zustände als auf sprachlichen Normen. Dies ermöglicht eine Diskussion unter Verwendung spezifischer Verben, die soziale Handlungen kennzeichnen, wie Kommunikationsverben, die Spuren zu sozialen Handlungen und ihren Subjekten (Anderen) liefern. Die Beiträge in diesem Band reichen von der Analyse gemeinschaftlicher Handlungsaufforderungen über Diskurse mit sprachlich verschütteten Urheberpositionen (wie Presseberichterstattung zum Syrienkonflikt) bis hin zu einem schweigenden Sprecher (Böhmermann-Erdogan) und Erwartungsbrüchen in Sprechstundengesprächen. Weitere Themen sind Wissenszuschreibungen durch Behauptungen, die Analyse des Erlebens von Gewalt in verschiedenen Personenperspektiven sowie ein Vorschlag zur Neuordnung von Handlungsverben in Bezug auf Intentionalität als normative Zuschreibungskategorie. Diese Ansätze werden pragmatistisch, sprechakttheoretisch, konversationsanalytisch und phänomenologisch untersucht und eröffnen interdisziplinäre Forschungsfelder.

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Reden über Andere, Ulf Harendarski

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Reden über Andere
Podtytuł
Diskursive Konstitutionen von Subjektpositionen und Personalität
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
229
ISBN10
3958091636
ISBN13
9783958091634
Seria
Opis
Reden über Andere vereint Ansätze, die sich mit gegenwartssprachlichen diskursiven Redeweisen über andere Personen befassen und hauptsächlich Versprachlichungen der 3. Person betrachten. Die Formulierung solcher dritten Personen im Gespräch oder Diskurs basiert weniger auf Einsichten in deren mentale Zustände als auf sprachlichen Normen. Dies ermöglicht eine Diskussion unter Verwendung spezifischer Verben, die soziale Handlungen kennzeichnen, wie Kommunikationsverben, die Spuren zu sozialen Handlungen und ihren Subjekten (Anderen) liefern. Die Beiträge in diesem Band reichen von der Analyse gemeinschaftlicher Handlungsaufforderungen über Diskurse mit sprachlich verschütteten Urheberpositionen (wie Presseberichterstattung zum Syrienkonflikt) bis hin zu einem schweigenden Sprecher (Böhmermann-Erdogan) und Erwartungsbrüchen in Sprechstundengesprächen. Weitere Themen sind Wissenszuschreibungen durch Behauptungen, die Analyse des Erlebens von Gewalt in verschiedenen Personenperspektiven sowie ein Vorschlag zur Neuordnung von Handlungsverben in Bezug auf Intentionalität als normative Zuschreibungskategorie. Diese Ansätze werden pragmatistisch, sprechakttheoretisch, konversationsanalytisch und phänomenologisch untersucht und eröffnen interdisziplinäre Forschungsfelder.