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Auf den Fährten des Volks

Zu politischen Positionierungen bei Bertolt Brecht

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  • 450 stron
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Der Antifaschist Brecht hat den Oberfaschisten Hitler trotz aller Gegnerschaft nicht allein gänzlich negativ davonkommen lassen. Wie Brecht zu 'Volk' steht, spielt dabei eine Rolle. Dies ist Thema auch der anderen Texte dieses Buches. Sie ermitteln ein Resultat: Der generell positive Blick auf Volk als Ausgangspunkt von politischer Kritik wird0in Frage gestellt. So wie Volk von Staatsseite aus adressiert wird, gibt es eine Gegenadresse von verschiedenen Seiten des Volks an die Staatsseite.0Es sieht sich so, wie es von Seiten des Staats betrachtet wird, eben als Volk, meint aber, ganz anders zu sein, als dieser es sich vorstellt: 'Wir sind das Volk.' Das ist die Parole einer tendenziell völkischen Selbstsicht. Brecht formuliert in seinem Werk mehrfach eine Inschutznahme von Volk, trägt aber zugleich gelegentlich vor, dass das Interesse0der Einzelnen, die nicht sagen können, dass es ihnen gut geht, einem Wandel und der Korrektur ihrer Lebensumstände gelten sollte, statt auf Nation und Volksdasein zu schielen. Die Lektüre Brechts erschließt eine Menge davon, was derzeit als Populismus und rechtsradikale Machtorientierung sich weltweit vorträgt und Angst erzeugt.

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Auf den Fährten des Volks, Dieter Henning

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Auf den Fährten des Volks
Podtytuł
Zu politischen Positionierungen bei Bertolt Brecht
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
450
ISBN10
382607212X
ISBN13
9783826072123
Seria
Opis
Der Antifaschist Brecht hat den Oberfaschisten Hitler trotz aller Gegnerschaft nicht allein gänzlich negativ davonkommen lassen. Wie Brecht zu 'Volk' steht, spielt dabei eine Rolle. Dies ist Thema auch der anderen Texte dieses Buches. Sie ermitteln ein Resultat: Der generell positive Blick auf Volk als Ausgangspunkt von politischer Kritik wird0in Frage gestellt. So wie Volk von Staatsseite aus adressiert wird, gibt es eine Gegenadresse von verschiedenen Seiten des Volks an die Staatsseite.0Es sieht sich so, wie es von Seiten des Staats betrachtet wird, eben als Volk, meint aber, ganz anders zu sein, als dieser es sich vorstellt: 'Wir sind das Volk.' Das ist die Parole einer tendenziell völkischen Selbstsicht. Brecht formuliert in seinem Werk mehrfach eine Inschutznahme von Volk, trägt aber zugleich gelegentlich vor, dass das Interesse0der Einzelnen, die nicht sagen können, dass es ihnen gut geht, einem Wandel und der Korrektur ihrer Lebensumstände gelten sollte, statt auf Nation und Volksdasein zu schielen. Die Lektüre Brechts erschließt eine Menge davon, was derzeit als Populismus und rechtsradikale Machtorientierung sich weltweit vorträgt und Angst erzeugt.