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»Blut und Eisen auch im Innern«

Soziale Konflikte, Massenpolitik und Gewalt in Deutschland vor 1914

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  • 320 stron
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Auch 150 Jahre nach der Reichsgründung von 1871 werden die Weltmachtambitionen, das Demokratiedefizit und die Reformfähigkeit des ersten deutschen Nationalstaats nach wie vor intensiv diskutiert. Die Geschichte der Gewalt im wilhelminischen Kaiserreich fand hingegen bislang erstaunlich wenig Beachtung, was vor allem an der retrospektiven Einordnung der Epoche vor dem Ersten Weltkrieg als »Zeitalter der Sicherheit« (Stefan Zweig) liegt. Amerigo Carusos Studie zeigt indessen, dass die Erosion der Sicherheit ein wesentliches Merkmal dieser Epoche war und wirft so neues Licht auf soziale Konflikte, Protestbewegungen, staatliche Repression und Privatisierung von Gewalt in den letzten Jahren des Kaiserreichs. Im Fokus stehen dabei die »reale« Bedrohung der wilhelminischen Ordnung durch Massenstreiks und demokratische Partizipation einerseits und die Konstruktion von Unsicherheit andererseits, wie sie in der Kriminalisierung politischer Gegner, in der Medialisierung von Gewalt, in der Militarisierung »loyaler« Bürger und in der Verbindung zwischen Antisozialismus und Radikalnationalismus ihren Ausdruck fand.Mit einem Nachwort von Matteo Millan

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»Blut und Eisen auch im Innern«, Amerigo Caruso

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
»Blut und Eisen auch im Innern«
Podtytuł
Soziale Konflikte, Massenpolitik und Gewalt in Deutschland vor 1914
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
320
ISBN10
3593513285
ISBN13
9783593513287
Seria
Opis
Auch 150 Jahre nach der Reichsgründung von 1871 werden die Weltmachtambitionen, das Demokratiedefizit und die Reformfähigkeit des ersten deutschen Nationalstaats nach wie vor intensiv diskutiert. Die Geschichte der Gewalt im wilhelminischen Kaiserreich fand hingegen bislang erstaunlich wenig Beachtung, was vor allem an der retrospektiven Einordnung der Epoche vor dem Ersten Weltkrieg als »Zeitalter der Sicherheit« (Stefan Zweig) liegt. Amerigo Carusos Studie zeigt indessen, dass die Erosion der Sicherheit ein wesentliches Merkmal dieser Epoche war und wirft so neues Licht auf soziale Konflikte, Protestbewegungen, staatliche Repression und Privatisierung von Gewalt in den letzten Jahren des Kaiserreichs. Im Fokus stehen dabei die »reale« Bedrohung der wilhelminischen Ordnung durch Massenstreiks und demokratische Partizipation einerseits und die Konstruktion von Unsicherheit andererseits, wie sie in der Kriminalisierung politischer Gegner, in der Medialisierung von Gewalt, in der Militarisierung »loyaler« Bürger und in der Verbindung zwischen Antisozialismus und Radikalnationalismus ihren Ausdruck fand.Mit einem Nachwort von Matteo Millan