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YouTube vs. GEMA

Musik und Urheberrecht im digitalen Kapitalismus

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  • 350 stron
  • 13 godzin czytania

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Dieses Video ist in deinem Land leider nicht verfügbar.' Mit diesem Satz befeuerte die Video-Plattform YouTube die jahrelange Auseinandersetzung mit der deutschen Verwer-tungsgesellschaft GEMA. In zahlreichen Online-Diskussionen ging es um die angemessene Vergütung für das Musikstreaming - das GEMA-Bashing folgte. Musik und Urheberrecht waren und sind ein konfliktreiches Thema. Mit der Digitalisierung setzte ein Prozess ein, der die Art veränderte, Musik und andere kreative Güter zu produzieren, zu konsumieren, zu verbreiten und zu verwerten. Diese Zäsur untergrub bisherige Geschäftsmodelle der Mu-sikwirtschaft und erschütterte Grundannahmen im Urheberrechtsverständnis. Philip Stade richtet den Blick auf den besonderen Online-Diskurs YouTube vs. GEMA und eröffnet im Sinne der Cultural Studies interdisziplinäre und historische Sichtweisen auf die Felder Mu-sikwirtschaft, Urheberrecht und Kapitalismus im digitalen Wandel. Im Fokus stehen dabei hegemoniale Strategien sowie die zentrale Rolle Sozialer Medien. Auch wenn die gesell-schaftlichen und ökonomischen Umwälzungen des digitalen Wandels längst nicht abge-schlossen sind, arbeitet Stade präzise heraus, welche übergeordneten Verschiebungen im Verhältnis von exklusiver Kontrolle und freiem Zugang stattfinden. Denn wir beginnen ge-rade erst zu verstehen, wie der digitale Kapitalismus funktioniert

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YouTube vs. GEMA, Philip Stade

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
YouTube vs. GEMA
Podtytuł
Musik und Urheberrecht im digitalen Kapitalismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
350
ISBN10
3963172320
ISBN13
9783963172328
Seria
Tagi
Opis
Dieses Video ist in deinem Land leider nicht verfügbar.' Mit diesem Satz befeuerte die Video-Plattform YouTube die jahrelange Auseinandersetzung mit der deutschen Verwer-tungsgesellschaft GEMA. In zahlreichen Online-Diskussionen ging es um die angemessene Vergütung für das Musikstreaming - das GEMA-Bashing folgte. Musik und Urheberrecht waren und sind ein konfliktreiches Thema. Mit der Digitalisierung setzte ein Prozess ein, der die Art veränderte, Musik und andere kreative Güter zu produzieren, zu konsumieren, zu verbreiten und zu verwerten. Diese Zäsur untergrub bisherige Geschäftsmodelle der Mu-sikwirtschaft und erschütterte Grundannahmen im Urheberrechtsverständnis. Philip Stade richtet den Blick auf den besonderen Online-Diskurs YouTube vs. GEMA und eröffnet im Sinne der Cultural Studies interdisziplinäre und historische Sichtweisen auf die Felder Mu-sikwirtschaft, Urheberrecht und Kapitalismus im digitalen Wandel. Im Fokus stehen dabei hegemoniale Strategien sowie die zentrale Rolle Sozialer Medien. Auch wenn die gesell-schaftlichen und ökonomischen Umwälzungen des digitalen Wandels längst nicht abge-schlossen sind, arbeitet Stade präzise heraus, welche übergeordneten Verschiebungen im Verhältnis von exklusiver Kontrolle und freiem Zugang stattfinden. Denn wir beginnen ge-rade erst zu verstehen, wie der digitale Kapitalismus funktioniert