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Du, Forscher, du!

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„Einmal, früh in meiner Zeit in Stuls, saß ich im Stullerhof und die Wirtin erkundigte sich über meine Nachmittagspläne. Ich sagte ihr, dass mich ein Mann namens Sepp Gufler zu sich nach Hause eingeladen hatte. Leicht belustigt fragte sie: ,Das freut mich für dich, aber welchen Sepp Gufler gehst du besuchen ?‘ Und so erfuhr ich, dass es in Stuls insgesamt acht Josef Gufler gab. Ich hatte wohl noch einiges zu lernen.“ Der amerikanische Doktorand Philipp S. Katz kommt 1972 auf Umwegen ins Südtiroler Bergdorf Stuls, das er als idealen Ort für seine anthropologischen Forschungen auserkoren hat. Ausgerüstet ist er mit bergfester Kleidung, einer Schreibmaschine und einem „Stricknadel-Computer“, auf dem er seine Eindrücke archiviert. Noch nie hat man in Stuls einen Amerikaner gesehen; die Menschen sind dementsprechend neugierig und lassen Katz auf ihren Höfen mitarbeiten. Anfang der 1970er-Jahre steht die bäuerlich geprägte Dorfgemeinschaft vor einer ungewissen Zukunft: Zufahrtsstraßen werden gebaut, der Tourismus beginnt sich zu entwickeln, über Jahrhunderte gefestigte Traditionen drohen aufzubrechen. Katz dokumentiert die Auswirkungen dieses sozialen Wandels auf die Bevölkerung bis 1976 und veröffentlicht seine umfangreiche Forschungsarbeit nun, ein halbes Jahrhundert später, erstmals in Buchform.

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Du, Forscher, du!, Philipp S. Katz

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Du, Forscher, du!
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
200
ISBN10
8872837847
ISBN13
9788872837849
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
„Einmal, früh in meiner Zeit in Stuls, saß ich im Stullerhof und die Wirtin erkundigte sich über meine Nachmittagspläne. Ich sagte ihr, dass mich ein Mann namens Sepp Gufler zu sich nach Hause eingeladen hatte. Leicht belustigt fragte sie: ,Das freut mich für dich, aber welchen Sepp Gufler gehst du besuchen ?‘ Und so erfuhr ich, dass es in Stuls insgesamt acht Josef Gufler gab. Ich hatte wohl noch einiges zu lernen.“ Der amerikanische Doktorand Philipp S. Katz kommt 1972 auf Umwegen ins Südtiroler Bergdorf Stuls, das er als idealen Ort für seine anthropologischen Forschungen auserkoren hat. Ausgerüstet ist er mit bergfester Kleidung, einer Schreibmaschine und einem „Stricknadel-Computer“, auf dem er seine Eindrücke archiviert. Noch nie hat man in Stuls einen Amerikaner gesehen; die Menschen sind dementsprechend neugierig und lassen Katz auf ihren Höfen mitarbeiten. Anfang der 1970er-Jahre steht die bäuerlich geprägte Dorfgemeinschaft vor einer ungewissen Zukunft: Zufahrtsstraßen werden gebaut, der Tourismus beginnt sich zu entwickeln, über Jahrhunderte gefestigte Traditionen drohen aufzubrechen. Katz dokumentiert die Auswirkungen dieses sozialen Wandels auf die Bevölkerung bis 1976 und veröffentlicht seine umfangreiche Forschungsarbeit nun, ein halbes Jahrhundert später, erstmals in Buchform.