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Migration und Staatsbürgerschaft

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Internationale Migration führt zu einer wachsenden Diskrepanz zwischen Wohnbevölkerung und Staatsvolk. Immer mehr Staatsbürger leben außerhalb des Landes, während ein erheblicher Teil der Wohnbevölkerung aus Nicht-Staatsbürgern besteht. Diese Unterschiede hängen nicht nur von Wanderungsbewegungen ab, sondern auch von den Regelungen zum Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit. Das Buch untersucht die Zusammenhänge zwischen Migration, Staatsbürgerschaft und Wahlrecht aus verschiedenen Perspektiven – rechtlich, historisch, sozialwissenschaftlich und demokratietheoretisch. Die Kapitel behandeln Themen wie den Erwerb der Staatsbürgerschaft bei Geburt und durch Einbürgerung, den Verlust durch Verzicht oder Aberkennung, den Umgang mit mehrfacher Staatsbürgerschaft sowie die Ausweitung von Wahlrechten für Nicht-Staatsbürger. Der Fokus liegt auf der österreichischen Situation im internationalen Vergleich. Dabei wird deutlich, dass Österreich im Vergleich zu anderen Einwanderungsstaaten hinterherhinkt, insbesondere bei der Öffnung der Staatsbürgerschaft für Immigranten, der Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaften und der Erweiterung von Wahlrechten. Die Autoren betonen, dass der Zugang zur Staatsbürgerschaft und die Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaften entscheidend für die Integration von Immigranten und die Legitimität demokratischer Institutionen in Österreich sind.

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Migration und Staatsbürgerschaft, Gerd Valchars

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Migration und Staatsbürgerschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
247
ISBN10
3700188862
ISBN13
9783700188865
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Internationale Migration führt zu einer wachsenden Diskrepanz zwischen Wohnbevölkerung und Staatsvolk. Immer mehr Staatsbürger leben außerhalb des Landes, während ein erheblicher Teil der Wohnbevölkerung aus Nicht-Staatsbürgern besteht. Diese Unterschiede hängen nicht nur von Wanderungsbewegungen ab, sondern auch von den Regelungen zum Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit. Das Buch untersucht die Zusammenhänge zwischen Migration, Staatsbürgerschaft und Wahlrecht aus verschiedenen Perspektiven – rechtlich, historisch, sozialwissenschaftlich und demokratietheoretisch. Die Kapitel behandeln Themen wie den Erwerb der Staatsbürgerschaft bei Geburt und durch Einbürgerung, den Verlust durch Verzicht oder Aberkennung, den Umgang mit mehrfacher Staatsbürgerschaft sowie die Ausweitung von Wahlrechten für Nicht-Staatsbürger. Der Fokus liegt auf der österreichischen Situation im internationalen Vergleich. Dabei wird deutlich, dass Österreich im Vergleich zu anderen Einwanderungsstaaten hinterherhinkt, insbesondere bei der Öffnung der Staatsbürgerschaft für Immigranten, der Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaften und der Erweiterung von Wahlrechten. Die Autoren betonen, dass der Zugang zur Staatsbürgerschaft und die Akzeptanz von Doppelstaatsbürgerschaften entscheidend für die Integration von Immigranten und die Legitimität demokratischer Institutionen in Österreich sind.