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Literaturskandale in der Weimarer Republik

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Diese literaturwissenschaftliche Arbeit leistet einen Beitrag zur Erschließung der Literaturgeschichte als Geschichte literarischer Skandale. Angesichts der bestehenden Forschungslücken in der literaturwissenschaftlichen Skandalforschung wird zunächst das Phänomen des (Literatur-)Skandals allgemein betrachtet. Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, begriffliche Klärungen vorgenommen und Ansätze skizziert, um die angestrebten Erschließungen produktiv zu gestalten. Dies geschieht unter Rückgriff auf skandalogische Forschungen aus anderen Disziplinen wie Politik, Sozialwissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Religionswissenschaften, die auf das literarische Feld angewendet werden. Es zeigt sich, dass konkrete (Literatur-)Skandale ohne Berücksichtigung ihrer Umstände nur unzureichend verstanden werden können. Daher wird eine eingehendere Untersuchung auf die Weimarer Republik fokussiert, um Kontexte und Skandale in der Literatur dieser Zeit zu beleuchten. Ziel ist es, über die bloße Theorie hinausgehende Erkenntnisse zu Literaturskandalen zu gewinnen und bestehende Erkenntnisse zu den Jahren 1918 bis 1933 zu ergänzen. Dies wird exemplarisch durch die Analyse zweier prominenter Skandalfälle vertieft: Arthur Schnitzlers Theateraufführung "Reigen" in Berlin (1920/21) und Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" (1928/29) sowie dessen Verfilmung "All Quiet on the Western Front" (1929/30).

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Literaturskandale in der Weimarer Republik, Martin Georg Kraus

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Literaturskandale in der Weimarer Republik
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
491
ISBN10
3863097912
ISBN13
9783863097912
Seria
Tagi
Opis
Diese literaturwissenschaftliche Arbeit leistet einen Beitrag zur Erschließung der Literaturgeschichte als Geschichte literarischer Skandale. Angesichts der bestehenden Forschungslücken in der literaturwissenschaftlichen Skandalforschung wird zunächst das Phänomen des (Literatur-)Skandals allgemein betrachtet. Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, begriffliche Klärungen vorgenommen und Ansätze skizziert, um die angestrebten Erschließungen produktiv zu gestalten. Dies geschieht unter Rückgriff auf skandalogische Forschungen aus anderen Disziplinen wie Politik, Sozialwissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Religionswissenschaften, die auf das literarische Feld angewendet werden. Es zeigt sich, dass konkrete (Literatur-)Skandale ohne Berücksichtigung ihrer Umstände nur unzureichend verstanden werden können. Daher wird eine eingehendere Untersuchung auf die Weimarer Republik fokussiert, um Kontexte und Skandale in der Literatur dieser Zeit zu beleuchten. Ziel ist es, über die bloße Theorie hinausgehende Erkenntnisse zu Literaturskandalen zu gewinnen und bestehende Erkenntnisse zu den Jahren 1918 bis 1933 zu ergänzen. Dies wird exemplarisch durch die Analyse zweier prominenter Skandalfälle vertieft: Arthur Schnitzlers Theateraufführung "Reigen" in Berlin (1920/21) und Erich Maria Remarques Roman "Im Westen nichts Neues" (1928/29) sowie dessen Verfilmung "All Quiet on the Western Front" (1929/30).