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Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa

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Im 20. Jahrhundert arbeiteten zahlreiche ost- und mitteleuropäische Filmmacher in Westeuropa, oft bedingt durch politische Umbrüche oder bessere berufliche Perspektiven. Das XVIII. cinefest beleuchtet die teils wenig erforschten Karrieren dieser Künstler und ihre Filmwerke. Ein Beispiel sind die Lettin Marija Leiko und ihr Lebensgefährte Janis Guter. Leiko, die aus Riga nach Deutschland kam, machte als Schauspielerin in Theater und Stummfilm Karriere, kehrte jedoch mit dem Aufkommen des Tonfilms nach Riga zurück und wurde 1938 als "Trotzkistin" erschossen. Guter debütierte 1917 als Filmregisseur in Berlin, inszenierte zahlreiche Weimarer Filme und beendete seine Karriere mit Propaganda-Kurzfilmen im Nazi-Deutschland, wo er 1962 in der DDR starb. Der russische Bühnenbildner Andrej Andrejev gestaltete nach 1917 über 100 bedeutende Filme in Berlin, London und Paris. Nach 1945 arbeiteten der tschechoslowakische Produzent Miloš Havel und der Regisseur František Čáp in München an "Hilfe, sie liebt mich". Die DEFA-Stiftung erforscht derzeit das Werk von Slatan Dudow, dessen Filme beim cinefest einen Schwerpunkt bilden. Der Katalog dokumentiert über 25 Produktionen, an denen osteuropäische Filmschaffende beteiligt waren, mit Kritiken und Hintergrundtexten.

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Westwärts, kolektiv

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Rok wydania
2021
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Tytuł
Westwärts
Podtytuł
Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2021
Liczba stron
159
ISBN10
3967076733
ISBN13
9783967076738
Seria
Tagi
Opis
Im 20. Jahrhundert arbeiteten zahlreiche ost- und mitteleuropäische Filmmacher in Westeuropa, oft bedingt durch politische Umbrüche oder bessere berufliche Perspektiven. Das XVIII. cinefest beleuchtet die teils wenig erforschten Karrieren dieser Künstler und ihre Filmwerke. Ein Beispiel sind die Lettin Marija Leiko und ihr Lebensgefährte Janis Guter. Leiko, die aus Riga nach Deutschland kam, machte als Schauspielerin in Theater und Stummfilm Karriere, kehrte jedoch mit dem Aufkommen des Tonfilms nach Riga zurück und wurde 1938 als "Trotzkistin" erschossen. Guter debütierte 1917 als Filmregisseur in Berlin, inszenierte zahlreiche Weimarer Filme und beendete seine Karriere mit Propaganda-Kurzfilmen im Nazi-Deutschland, wo er 1962 in der DDR starb. Der russische Bühnenbildner Andrej Andrejev gestaltete nach 1917 über 100 bedeutende Filme in Berlin, London und Paris. Nach 1945 arbeiteten der tschechoslowakische Produzent Miloš Havel und der Regisseur František Čáp in München an "Hilfe, sie liebt mich". Die DEFA-Stiftung erforscht derzeit das Werk von Slatan Dudow, dessen Filme beim cinefest einen Schwerpunkt bilden. Der Katalog dokumentiert über 25 Produktionen, an denen osteuropäische Filmschaffende beteiligt waren, mit Kritiken und Hintergrundtexten.