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Den Glauben an die Welt mit dem Wahnsinn bezahlen

Reflexionen zum postklassischen Kino

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  • 90 stron
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Am Beispiel von I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK (KR 2006) setzt der Band sich mit dem Auftreten psychisch kranker Figuren in komplex erzahlten Filmen seit den 1990er-Jahren auseinander. Er hinterfragt die in diesem Zusammenhang haufig beschriebene Verbindung von Merkmalen des klassischen mit denen des modernen Kinos und deutet schizophrene Charaktere als Reaktion auf mediale Veranderungen in Form einer 'digital paranoia'. Obwohl diese Figuren nahelegen, dass dem Film durch die Intervention digitaler Techniken die reale Welt abhandenkommen konnte, ist es, mit Gilles Deleuze gedacht, doch gerade ihr Wahnsinn, der den menschlichen Glauben an die Welt wiederherstellen konnte. Folglich lassen sich die Filme zugleich als Indikatoren einer Krise zwischen Film und Welt als auch Film und Publikum betrachten sowie auf paradoxe Weise als Losung des Problems. Die filmhistorischen und -philosophischen Uberlegungen des Autors munden so in einem neuen Blick auf das postklassische Kino.

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Den Glauben an die Welt mit dem Wahnsinn bezahlen, Christian Alexius

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Den Glauben an die Welt mit dem Wahnsinn bezahlen
Podtytuł
Reflexionen zum postklassischen Kino
Język
niemiecki
Wydawca
Nomos
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
90
ISBN10
3848766000
ISBN13
9783848766000
Seria
Tagi
Opis
Am Beispiel von I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK (KR 2006) setzt der Band sich mit dem Auftreten psychisch kranker Figuren in komplex erzahlten Filmen seit den 1990er-Jahren auseinander. Er hinterfragt die in diesem Zusammenhang haufig beschriebene Verbindung von Merkmalen des klassischen mit denen des modernen Kinos und deutet schizophrene Charaktere als Reaktion auf mediale Veranderungen in Form einer 'digital paranoia'. Obwohl diese Figuren nahelegen, dass dem Film durch die Intervention digitaler Techniken die reale Welt abhandenkommen konnte, ist es, mit Gilles Deleuze gedacht, doch gerade ihr Wahnsinn, der den menschlichen Glauben an die Welt wiederherstellen konnte. Folglich lassen sich die Filme zugleich als Indikatoren einer Krise zwischen Film und Welt als auch Film und Publikum betrachten sowie auf paradoxe Weise als Losung des Problems. Die filmhistorischen und -philosophischen Uberlegungen des Autors munden so in einem neuen Blick auf das postklassische Kino.