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Spektrum Geschichte - Schätze am Grund unserer Meere

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Vor zirka 12 000 Jahren war Europa noch eins. Zumindest die Landfläche war eine Einheit. Das Doggerland, eine weite Ebene mit Flüssen, Seen und Wäldern, erstreckte sich dort, wo heute die Wasser der Nordsee wogen. Die Menschen gingen trockenen Fußes quasi von Rotterdam nach London und weiter nach Kiel. Dann schmolz vor rund 8600 Jahren der riesige Eisschild über den heutigen Gebieten von Norwegen, Schweden und Finnland. Schmelzwasser überspülte das Doggerland. Auf dem Meeresboden schlummern die Überreste jener Zeit des Mesolithikums. Und nicht nur sie: Mehr als 3000 Schiffswracks liegen allein auf dem Grund der deutschen Küstengewässer. Immer wieder entdecken Unterwasserarchäologen in Nord- und Ostsee versunkene Schiffe, die sich ausgezeichnet erhalten haben. Gerade in der ruhigen Ostsee werden historische Holzobjekte besonders gut konserviert. Viele Zeugnisse der Vergangenheit sind aber längst verschwunden: Schleppnetze, Baugerät und Plünderer räumen Artefakte unwiederbringlich fort. Experten hätten Gegenmaßnahmen parat. Eine davon: die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser, die schon seit 2001 in Kraft ist. Deutschland hat sie jedoch noch nicht unterzeichnet. Welche Wege und Mittel Forscher entwickeln, um die Funde zu bewahren, und was Archäologen in den letzten Jahren auf dem Grund unserer Meere entdeckt haben, lesen Sie in unserer Titelgeschichte ab S. 12.

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Spektrum Geschichte - Schätze am Grund unserer Meere, kolektiv

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Spektrum Geschichte - Schätze am Grund unserer Meere
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
84
ISBN10
3958924514
ISBN13
9783958924512
Seria
Tagi
Opis
Vor zirka 12 000 Jahren war Europa noch eins. Zumindest die Landfläche war eine Einheit. Das Doggerland, eine weite Ebene mit Flüssen, Seen und Wäldern, erstreckte sich dort, wo heute die Wasser der Nordsee wogen. Die Menschen gingen trockenen Fußes quasi von Rotterdam nach London und weiter nach Kiel. Dann schmolz vor rund 8600 Jahren der riesige Eisschild über den heutigen Gebieten von Norwegen, Schweden und Finnland. Schmelzwasser überspülte das Doggerland. Auf dem Meeresboden schlummern die Überreste jener Zeit des Mesolithikums. Und nicht nur sie: Mehr als 3000 Schiffswracks liegen allein auf dem Grund der deutschen Küstengewässer. Immer wieder entdecken Unterwasserarchäologen in Nord- und Ostsee versunkene Schiffe, die sich ausgezeichnet erhalten haben. Gerade in der ruhigen Ostsee werden historische Holzobjekte besonders gut konserviert. Viele Zeugnisse der Vergangenheit sind aber längst verschwunden: Schleppnetze, Baugerät und Plünderer räumen Artefakte unwiederbringlich fort. Experten hätten Gegenmaßnahmen parat. Eine davon: die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser, die schon seit 2001 in Kraft ist. Deutschland hat sie jedoch noch nicht unterzeichnet. Welche Wege und Mittel Forscher entwickeln, um die Funde zu bewahren, und was Archäologen in den letzten Jahren auf dem Grund unserer Meere entdeckt haben, lesen Sie in unserer Titelgeschichte ab S. 12.