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Raumgeben - der Film dem Kino

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1970 forderte Karsten Witte eine Theorie des Kinos, die sich von der des Films unterscheidet. Als Herausgeber von Siegfried Kracauers Schriften, einem Pionier der Filmseminare in Frankfurt, wollte er die Kinobewegung unterstützen, die sich politisch und cineastisch für den Erhalt und die Erneuerung des Kinos einsetzte. Die zentrale Frage des Buches lautet: Was geschah danach in Kritik und Wissenschaft? Es wird untersucht, wie Kino in den 70er und 80er Jahren ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte, bevor neue Medien den Film veränderten. Das Interesse an Kino hat sich historisch verankert und ruft zur theoretischen 'Koalition' auf. Heute hat das digitale Medium das Kino erreicht und scheint dessen Bedeutung zu nivellieren. Ist eine Theorie des Kinos noch notwendig? Das Buch greift diese Frage auf und konzentriert sich auf den Kinoraum in seiner geschichtlichen Realität und Wirkung. Es beleuchtet den historischen Transformationsprozess zwischen privatem und öffentlichem Raum. Während in den 70er Jahren das Kino im Kontext des Verfalls der bürgerlichen Öffentlichkeit diskutiert wurde, betrachtet das Buch das Kino als Teil der Geschichte des Privatraums. Es wird als Gegenbewegung gegen Mangel, Verlust und Entleerung eines Raums gesehen, der sowohl öffentliche Freiheit als auch das außergesellschaftliche Leben und Naturprozesse umfasst.

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Raumgeben - der Film dem Kino, Heide Schlüpmann

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Raumgeben - der Film dem Kino
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
394723824X
ISBN13
9783947238248
Seria
Tagi
Opis
1970 forderte Karsten Witte eine Theorie des Kinos, die sich von der des Films unterscheidet. Als Herausgeber von Siegfried Kracauers Schriften, einem Pionier der Filmseminare in Frankfurt, wollte er die Kinobewegung unterstützen, die sich politisch und cineastisch für den Erhalt und die Erneuerung des Kinos einsetzte. Die zentrale Frage des Buches lautet: Was geschah danach in Kritik und Wissenschaft? Es wird untersucht, wie Kino in den 70er und 80er Jahren ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte, bevor neue Medien den Film veränderten. Das Interesse an Kino hat sich historisch verankert und ruft zur theoretischen 'Koalition' auf. Heute hat das digitale Medium das Kino erreicht und scheint dessen Bedeutung zu nivellieren. Ist eine Theorie des Kinos noch notwendig? Das Buch greift diese Frage auf und konzentriert sich auf den Kinoraum in seiner geschichtlichen Realität und Wirkung. Es beleuchtet den historischen Transformationsprozess zwischen privatem und öffentlichem Raum. Während in den 70er Jahren das Kino im Kontext des Verfalls der bürgerlichen Öffentlichkeit diskutiert wurde, betrachtet das Buch das Kino als Teil der Geschichte des Privatraums. Es wird als Gegenbewegung gegen Mangel, Verlust und Entleerung eines Raums gesehen, der sowohl öffentliche Freiheit als auch das außergesellschaftliche Leben und Naturprozesse umfasst.