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Das "Recht ex machina" ist ein lang gehegter Traum der Menschheit, der bisher utopisch blieb. Doch lernfähige Algorithmen können mittlerweile logische Schlüsse ziehen und Argumente auf ihre Stichhaltigkeit überprüfen. Hat die Digitalisierung unsere Vorstellungen von Rechtsanwendung bereits verändert, ohne dass wir es bemerkt haben? Digitalisierung ist nicht nur in Politik, Wirtschaft und Bildung, sondern auch in der Jurisprudenz von Bedeutung. Lernfähige Algorithmen und autonome Systeme übernehmen zunehmend Funktionen, die traditionell Menschen vorbehalten waren. Der Begriff "künstliche Intelligenz" beschreibt Tätigkeiten, die Nachdenken oder Entscheiden erfordern und nun Maschinen überlassen werden. Welche Rolle spielen diese Technologien in Staatsanwaltschaften und Gerichten? Können Legal Robots bald Urteilsvorschläge unterbreiten oder eigenständige Entscheidungen treffen? Dürfen sie nur Standardfälle oder wiederkehrende Rechtsfragen bearbeiten, die einen höheren Rechenaufwand erfordern? Und sind Standardfälle überhaupt existent? Liegt nicht jeder Fall anders? Müssen die Grenzen zwischen Rechnen, Denken und Entscheiden neu definiert werden? Was passiert, wenn eine Maschine einen Fehler macht? Ist der Roboter für Schäden haftbar? Kann er Bewusstsein erlangen und sollte ihm Rechtsfähigkeit zuerkannt werden? Muss die gesamte Rechtsordnung überdacht werden?
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Rechtsmaschinen, Stephan Meder
- Język
- Rok wydania
- 2020
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Rechtsmaschinen
- Podtytuł
- Von Subsumtionsautomaten, Künstlicher Intelligenz und der Suche nach dem "richtigen" Urteil
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Stephan Meder
- Wydawca
- Böhlau-Verlag GmbH
- Rok wydania
- 2020
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 152
- ISBN10
- 3412520179
- ISBN13
- 9783412520175
- Seria
- Tagi
- Biznes, Tematy prawne, Tematy prawne
- Opis
- Das "Recht ex machina" ist ein lang gehegter Traum der Menschheit, der bisher utopisch blieb. Doch lernfähige Algorithmen können mittlerweile logische Schlüsse ziehen und Argumente auf ihre Stichhaltigkeit überprüfen. Hat die Digitalisierung unsere Vorstellungen von Rechtsanwendung bereits verändert, ohne dass wir es bemerkt haben? Digitalisierung ist nicht nur in Politik, Wirtschaft und Bildung, sondern auch in der Jurisprudenz von Bedeutung. Lernfähige Algorithmen und autonome Systeme übernehmen zunehmend Funktionen, die traditionell Menschen vorbehalten waren. Der Begriff "künstliche Intelligenz" beschreibt Tätigkeiten, die Nachdenken oder Entscheiden erfordern und nun Maschinen überlassen werden. Welche Rolle spielen diese Technologien in Staatsanwaltschaften und Gerichten? Können Legal Robots bald Urteilsvorschläge unterbreiten oder eigenständige Entscheidungen treffen? Dürfen sie nur Standardfälle oder wiederkehrende Rechtsfragen bearbeiten, die einen höheren Rechenaufwand erfordern? Und sind Standardfälle überhaupt existent? Liegt nicht jeder Fall anders? Müssen die Grenzen zwischen Rechnen, Denken und Entscheiden neu definiert werden? Was passiert, wenn eine Maschine einen Fehler macht? Ist der Roboter für Schäden haftbar? Kann er Bewusstsein erlangen und sollte ihm Rechtsfähigkeit zuerkannt werden? Muss die gesamte Rechtsordnung überdacht werden?