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Geschichte als Verunsicherung

Konzeptionen für ein historisches Begreifen des 20. Jahrhunderts

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  • 630 stron
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Aufsätze, Reden und Gespräche eines Historikers, dessen Stimme unseren öffentlichen Umgang mit nationalsozialistischen Verbrechen massgeblich prägt. Volkhard Knigge hat den öffentlichen Umgang mit den NS-Verbrechen in der Bundesrepublik seit über 25 Jahren maßgeblich kritisiert, konturiert und begründet und neuen Ansätzen mit Ausstellungen, Tagungen, Büchern und Interviews konkrete Gestalt gegeben. Dieser Band versammelt erstmals die wichtigsten Aufsätze, Reden und Gespräche des Historikers und langjährigen Direktors der Gedenkstätte Buchenwald. Erkennbarer werden die Entwicklungen und Verknüpfungen in seinem eingreifenden und transdisziplinären Denken: Geschichtsaneignung, Subjekttheorie und Psychoanalyse; Herausforderungen und Aporien des historischen Lernens an Gesellschaftsverbrechen; Spuren, Denkmale und die historische Vorstellungskraft; Kritik der Erinnerungskultur; das Verhältnis von Zeugnis, Kunst und Bildgedächtnis; eine Theorie von Gedenkstätten als zeitgeschichtlichen Museen am historischen Ort; und nicht zuletzt: Weimar Buchenwald als europäischer Ort. In der Summe verdeutlichen Knigges insistierende Plädoyers die wachsende Relevanz von tiefgreifender Aufklärung über das 20. Jahrhundert für historisch-politische Bildung, europäische Kulturpolitik und >>besseres Leben<< für alle: begriffsscharf, eindringlich und konkret

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Geschichte als Verunsicherung, Volkhard Knigge

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Geschichte als Verunsicherung
Podtytuł
Konzeptionen für ein historisches Begreifen des 20. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
630
ISBN10
3835336967
ISBN13
9783835336964
Seria
Tagi
Opis
Aufsätze, Reden und Gespräche eines Historikers, dessen Stimme unseren öffentlichen Umgang mit nationalsozialistischen Verbrechen massgeblich prägt. Volkhard Knigge hat den öffentlichen Umgang mit den NS-Verbrechen in der Bundesrepublik seit über 25 Jahren maßgeblich kritisiert, konturiert und begründet und neuen Ansätzen mit Ausstellungen, Tagungen, Büchern und Interviews konkrete Gestalt gegeben. Dieser Band versammelt erstmals die wichtigsten Aufsätze, Reden und Gespräche des Historikers und langjährigen Direktors der Gedenkstätte Buchenwald. Erkennbarer werden die Entwicklungen und Verknüpfungen in seinem eingreifenden und transdisziplinären Denken: Geschichtsaneignung, Subjekttheorie und Psychoanalyse; Herausforderungen und Aporien des historischen Lernens an Gesellschaftsverbrechen; Spuren, Denkmale und die historische Vorstellungskraft; Kritik der Erinnerungskultur; das Verhältnis von Zeugnis, Kunst und Bildgedächtnis; eine Theorie von Gedenkstätten als zeitgeschichtlichen Museen am historischen Ort; und nicht zuletzt: Weimar Buchenwald als europäischer Ort. In der Summe verdeutlichen Knigges insistierende Plädoyers die wachsende Relevanz von tiefgreifender Aufklärung über das 20. Jahrhundert für historisch-politische Bildung, europäische Kulturpolitik und >>besseres Leben<< für alle: begriffsscharf, eindringlich und konkret