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Handlungskompetenz und Deutungsmuster

Empirische Analysen zu praktischen Elementen in der Lehrer*innenbildung

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Kann die Handlungskompetenz angehender Lehrer*innen auch in Praxisphasen gefördert werden, die innerhalb der Universität verortet sind? Wie deuten angehende Lehrer*innen den Prozess des Lehrer*in-Werdens? Am Beispiel des Zertifikats lehren.lernen der Universität Münster wird erstens ein Lehr-Lern-Setting analysiert, mit dem berufliche Handlungskompetenz gefördert werden soll. Die inhaltsanalytische Auswertung von Gruppendiskussionen mit Absolvent*innen des Zertifikats macht zweitens sichtbar, dass und welche Kompetenzbereiche im Zertifikat angesprochen werden, aus welchen Motiven das Angebot wahrgenommen wurde und welche Faktoren von den Befragten als lernförderlich bezeichnet werden. Drittens werden mittels objektiver Hermeneutik Deutungsmuster zum Professionalisierungsprozess rekonstruiert. Zwei soziale Deutungsmuster werden Lehrer*in-Werden als Lehrer*in-Sein und Lehrer*in- Werden als Vorbereitung auf die ‚Bedrohung‘ Schüler*innen. Die Analysen zeigen, dass Studierende das Zertifikat in erster Linie zur Bearbeitung persönlicher Entwicklungsziele und nicht – wie erwartbar – zur Einübung praktischer Fähigkeiten zur Ausübung des Lehrberufs nutzen. Wie die Deutungsmuster der Studierenden die Rezeption der Lehrer*innenbildungsangebote beeinflussen können und welche Möglichkeiten und Grenzen praktische Elemente innerhalb der Universität bieten, wird diskutiert.

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Handlungskompetenz und Deutungsmuster, Anna Grabosch

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Handlungskompetenz und Deutungsmuster
Podtytuł
Empirische Analysen zu praktischen Elementen in der Lehrer*innenbildung
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
294
ISBN10
3781523918
ISBN13
9783781523913
Seria
Opis
Kann die Handlungskompetenz angehender Lehrer*innen auch in Praxisphasen gefördert werden, die innerhalb der Universität verortet sind? Wie deuten angehende Lehrer*innen den Prozess des Lehrer*in-Werdens? Am Beispiel des Zertifikats lehren.lernen der Universität Münster wird erstens ein Lehr-Lern-Setting analysiert, mit dem berufliche Handlungskompetenz gefördert werden soll. Die inhaltsanalytische Auswertung von Gruppendiskussionen mit Absolvent*innen des Zertifikats macht zweitens sichtbar, dass und welche Kompetenzbereiche im Zertifikat angesprochen werden, aus welchen Motiven das Angebot wahrgenommen wurde und welche Faktoren von den Befragten als lernförderlich bezeichnet werden. Drittens werden mittels objektiver Hermeneutik Deutungsmuster zum Professionalisierungsprozess rekonstruiert. Zwei soziale Deutungsmuster werden Lehrer*in-Werden als Lehrer*in-Sein und Lehrer*in- Werden als Vorbereitung auf die ‚Bedrohung‘ Schüler*innen. Die Analysen zeigen, dass Studierende das Zertifikat in erster Linie zur Bearbeitung persönlicher Entwicklungsziele und nicht – wie erwartbar – zur Einübung praktischer Fähigkeiten zur Ausübung des Lehrberufs nutzen. Wie die Deutungsmuster der Studierenden die Rezeption der Lehrer*innenbildungsangebote beeinflussen können und welche Möglichkeiten und Grenzen praktische Elemente innerhalb der Universität bieten, wird diskutiert.