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»Gute Laune ist ein Kriegsartikel«

Deutsche und amerikanische Trickfilme, Comics und Cartoons als Mittel der Propaganda während des Zweiten Weltkrieges

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  • 440 stron
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Im Zweiten Weltkrieg existierte neben der militärischen Konfrontation auch ein "gezeichneter Kriegsschauplatz": Anhand der Bereiche Comic, Cartoon und Trickfilm untersucht Niels Schröder die zeichnerischen Frontverläufe der sich bekriegenden Humorkulturen in den USA und in Deutschland. Die USA waren Anfang der 1930er Jahre sowohl im Zeichentrickfilm als auch im Genre der Comic-Hefte federführend. Auf deutscher Seite war die nationalsozialistische Führung bestrebt, eine eigene Humorindustrie aufzubauen. Hitler war bekanntlich ein Bewunderer Walt Disneys, und Propagandaminister Joseph Goebbels versuchte nach 1939, aus den von Deutschland besetzten Ländern talentierte Zeichner anzuwerben. Unter dem Druck des Krieges entstanden so einige beachtenswerte deutsche Zeichentrickfilme. Neben dem Kampf an diesen gezeichneten Fronten behandelt die Studie auch die psychologische Kraft des Humors. Versucht ein Regime den Humor, letztlich eine anarchische und somit unkontrollierbare Energie, für seine Zwecke einzusetzen, so richtet sich dieser letztlich gegen das Regime selbst.

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»Gute Laune ist ein Kriegsartikel«, Niels Schröder

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
»Gute Laune ist ein Kriegsartikel«
Podtytuł
Deutsche und amerikanische Trickfilme, Comics und Cartoons als Mittel der Propaganda während des Zweiten Weltkrieges
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
440
ISBN10
3954102390
ISBN13
9783954102396
Seria
Tagi
Opis
Im Zweiten Weltkrieg existierte neben der militärischen Konfrontation auch ein "gezeichneter Kriegsschauplatz": Anhand der Bereiche Comic, Cartoon und Trickfilm untersucht Niels Schröder die zeichnerischen Frontverläufe der sich bekriegenden Humorkulturen in den USA und in Deutschland. Die USA waren Anfang der 1930er Jahre sowohl im Zeichentrickfilm als auch im Genre der Comic-Hefte federführend. Auf deutscher Seite war die nationalsozialistische Führung bestrebt, eine eigene Humorindustrie aufzubauen. Hitler war bekanntlich ein Bewunderer Walt Disneys, und Propagandaminister Joseph Goebbels versuchte nach 1939, aus den von Deutschland besetzten Ländern talentierte Zeichner anzuwerben. Unter dem Druck des Krieges entstanden so einige beachtenswerte deutsche Zeichentrickfilme. Neben dem Kampf an diesen gezeichneten Fronten behandelt die Studie auch die psychologische Kraft des Humors. Versucht ein Regime den Humor, letztlich eine anarchische und somit unkontrollierbare Energie, für seine Zwecke einzusetzen, so richtet sich dieser letztlich gegen das Regime selbst.