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Bruno Schmitz (1858-1916)

Reformarchitekt zwischen Historismus und beginnender Moderne

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  • 422 strony
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Bruno Schmitz war Reformarchitekt, der in seinem Werk Wilhelminismus und Moderne, Kaisertum und Massengesellschaft zwischen Historismus und beginnender Moderne vereinte. Sein Haupt- und Spätwerk zeigt eine zunehmende Distanz zur bisherigen Praxis und eine Suche nach einem neuen, wirkungs- und wahrnehmungsorientierten deutschen Stil. In Reaktion auf die Forderungen nach einem nationalen, funktionalen und modernen Stil entwickelte Schmitz einen baugattungsspezifischen Charakterstil mit Wiedererkennungswert, den er auch zeichnerisch ausarbeitete. Der durch Reisen durch Europa und Amerika angestoßene Emanzipationsprozess führte zu einem monumentalen Ausdruck der Nationaldenkmäler und einer reformerischen Architektursprache im Wohn- und Geschäftshausbau. Der Wandel der architektonischen Form bezeugt einen internationalen Stil- und Formenaustausch, bereits vor der Weltausstellung in Chicago 1893, und eine Auseinandersetzung mit architekturtheoretischen Diskursen zu Wahrnehmung, Form und Raum. Schmitz’ Architektur zeigt ein Bewusstsein für das politische und gesellschaftliche Potenzial von Architektur und beschäftigt sich mit Fragen der Wirkung, Erziehung und Performativität. In der Denkmalarchitektur wird der Wandel vom plastischen zum architektonischen Denkmal nachvollziehbar, während das Streben, sich vom Intellektualismus zu lösen und sinnlich erfahrbare Architektur zu schaffen, Schmitz als frühen Vertreter eines neuen Konzepts p

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Bruno Schmitz (1858-1916), Johanna Yeats

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Bruno Schmitz (1858-1916)
Podtytuł
Reformarchitekt zwischen Historismus und beginnender Moderne
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
422
ISBN10
3745870107
ISBN13
9783745870107
Seria
Opis
Bruno Schmitz war Reformarchitekt, der in seinem Werk Wilhelminismus und Moderne, Kaisertum und Massengesellschaft zwischen Historismus und beginnender Moderne vereinte. Sein Haupt- und Spätwerk zeigt eine zunehmende Distanz zur bisherigen Praxis und eine Suche nach einem neuen, wirkungs- und wahrnehmungsorientierten deutschen Stil. In Reaktion auf die Forderungen nach einem nationalen, funktionalen und modernen Stil entwickelte Schmitz einen baugattungsspezifischen Charakterstil mit Wiedererkennungswert, den er auch zeichnerisch ausarbeitete. Der durch Reisen durch Europa und Amerika angestoßene Emanzipationsprozess führte zu einem monumentalen Ausdruck der Nationaldenkmäler und einer reformerischen Architektursprache im Wohn- und Geschäftshausbau. Der Wandel der architektonischen Form bezeugt einen internationalen Stil- und Formenaustausch, bereits vor der Weltausstellung in Chicago 1893, und eine Auseinandersetzung mit architekturtheoretischen Diskursen zu Wahrnehmung, Form und Raum. Schmitz’ Architektur zeigt ein Bewusstsein für das politische und gesellschaftliche Potenzial von Architektur und beschäftigt sich mit Fragen der Wirkung, Erziehung und Performativität. In der Denkmalarchitektur wird der Wandel vom plastischen zum architektonischen Denkmal nachvollziehbar, während das Streben, sich vom Intellektualismus zu lösen und sinnlich erfahrbare Architektur zu schaffen, Schmitz als frühen Vertreter eines neuen Konzepts p