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Bekenntnis im Konflikt

Streitgeschichten im reformierten Protestantismus. Vorträge der 12. Internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus

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Bekenntnisse (Konfessionen) sind offentliche, gemeinschaftliche Stellungnahmen einer religiosen Gruppe uber ihre zentralen Glaubensinhalte. Sie dienen der Bildung konfessioneller Identitaten und haben durchaus einen normative Anspruch. Ausgehend von der Dordrechter Synode (1618/1619), die ein herausragendes Beispiel fur einen Bekenntniskonflikt im reformierten Protestantismus darstellt, fragt der Band nach den vielfaltigen Auseinandersetzungen um das Bekenntnis seit dem 16. Jahrhundert in Europa. Mit den Debatten uber Inhalte und Geltungsanspruche von reformierten Bekenntnissen einher gingen die Fragen nach Liturgie und Ordination, wie Beispiele aus der reformierten Schweiz zeigen, wo es im 19. Jahrhundert zur Durchsetzung von Bekenntnisfreiheit kam. Die Frage nach Geltung und Relevanz von Bekenntnissen bleibt auch im 20. und 21. Jahrhundert angesichts wachsender Sakularitat von zentraler theologischer Bedeutung.

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Bekenntnis im Konflikt, Hans-Georg Ulrichs

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Bekenntnis im Konflikt
Podtytuł
Streitgeschichten im reformierten Protestantismus. Vorträge der 12. Internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
ISBN10
3788734884
ISBN13
9783788734886
Seria
Tagi
Opis
Bekenntnisse (Konfessionen) sind offentliche, gemeinschaftliche Stellungnahmen einer religiosen Gruppe uber ihre zentralen Glaubensinhalte. Sie dienen der Bildung konfessioneller Identitaten und haben durchaus einen normative Anspruch. Ausgehend von der Dordrechter Synode (1618/1619), die ein herausragendes Beispiel fur einen Bekenntniskonflikt im reformierten Protestantismus darstellt, fragt der Band nach den vielfaltigen Auseinandersetzungen um das Bekenntnis seit dem 16. Jahrhundert in Europa. Mit den Debatten uber Inhalte und Geltungsanspruche von reformierten Bekenntnissen einher gingen die Fragen nach Liturgie und Ordination, wie Beispiele aus der reformierten Schweiz zeigen, wo es im 19. Jahrhundert zur Durchsetzung von Bekenntnisfreiheit kam. Die Frage nach Geltung und Relevanz von Bekenntnissen bleibt auch im 20. und 21. Jahrhundert angesichts wachsender Sakularitat von zentraler theologischer Bedeutung.