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Imaginationen des Sozialen

Narrative Verhandlungen zwischen Integration und Divergenz (1750–1945)

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  • 276 stron
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Der Band präsentiert die Forschungsergebnisse des wissenschaftlichen Netzwerks Paragesellschaften. Unter diesem Leitbegriff werden ,Gesellschaften in der Gesellschaft' in fiktionalen Texten untersucht, die als Räume zur Verhandlung sozialer Spannungsverhältnisse dienen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion über den Begriff ,Gesellschaft' und dessen narrative Struktur, wie sie sich ab dem 18. Jh. herausbilden. Durch die Ungebundenheit an eine originäre Diskursautorität kann ,Gesellschaft' eine Pluralität von Rechtfertigungsnarrativen erzeugen, die der Legitimation einer bestimmten Imagination von Gesellschaft dienen und ihrerseits Gegennarrative provozieren. Fiktionale Werke werden so als Verhandlungsmedien solcher gesellschaftlicher Strukturnarrative analysiert. Dabei werden besonders ihre ästhetischen Potentiale in den Fokus gerückt, welche die Genese von, aber auch Kritik an je spezifischen Imaginationen von Sozialität erlauben, die vielfach bis in die Gegenwart nachwirken.

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Imaginationen des Sozialen, Benjamin Loy

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Imaginationen des Sozialen
Podtytuł
Narrative Verhandlungen zwischen Integration und Divergenz (1750–1945)
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
276
ISBN10
382534634X
ISBN13
9783825346348
Seria
Opis
Der Band präsentiert die Forschungsergebnisse des wissenschaftlichen Netzwerks Paragesellschaften. Unter diesem Leitbegriff werden ,Gesellschaften in der Gesellschaft' in fiktionalen Texten untersucht, die als Räume zur Verhandlung sozialer Spannungsverhältnisse dienen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion über den Begriff ,Gesellschaft' und dessen narrative Struktur, wie sie sich ab dem 18. Jh. herausbilden. Durch die Ungebundenheit an eine originäre Diskursautorität kann ,Gesellschaft' eine Pluralität von Rechtfertigungsnarrativen erzeugen, die der Legitimation einer bestimmten Imagination von Gesellschaft dienen und ihrerseits Gegennarrative provozieren. Fiktionale Werke werden so als Verhandlungsmedien solcher gesellschaftlicher Strukturnarrative analysiert. Dabei werden besonders ihre ästhetischen Potentiale in den Fokus gerückt, welche die Genese von, aber auch Kritik an je spezifischen Imaginationen von Sozialität erlauben, die vielfach bis in die Gegenwart nachwirken.