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Russisches Narrenschiff

Ein Roman in neun Wellen

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In Olga Forschs Roman schlägt uns in neun »Wellen« das Panorama einer Epoche entgegen. Das russische Narrenschiff, das durch die Jahre fährt, ist das von Gorki ins Leben gerufene »Haus der Künste«, in dem Maler, Philosophen und Schriftsteller gemeinsam mit Arbeitern lebten und ihre Existenz in den Bürgerkriegsjahren sicherten. Dieses »Narrenschiff« ist beseelt vom Wahn der Kunst: Seine Passagiere sind Menschen in den Jahren nach dem Oktoberumsturz und bis zur Auflösung des Hauses im Jahr 1923, die sich in Kühnheit und Fortschrittlichkeit zu überbieten versuchen. Die ersten »Wellen« kreisen um das Zeitgeschehen, führen uns das Personal des "Silbernen Zeitalters" der russischen Poesie, Boris Pilnjak, Alexander Blok, Viktor Schklowskij und andere, verkleidet vor, die Dichtung Anna Achmatowas bildet die Hintergrundmusik dieser avantgardistischen Wettstreite. Die nachfolgenden Wellen erzählen von Autoren und ihren Werken. In einem assoziativen und episodenhaften Erzählen setzt sich kaleidoskopartig die Zeit zusammen. Russisches Narrenschiff hat ein eigenes Schicksal. Olga Forsch war gewiss keine Dissidentin, doch der Roman verschwand nach der Veröffentlichung 1931: Er wurde weder in die später erschienene Gesamtausgabe der Werke von Olga Forsch aufgenommen noch zu ihren Lebzeiten veröffentlicht.

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Russisches Narrenschiff, Olga Forsch

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Russisches Narrenschiff
Podtytuł
Ein Roman in neun Wellen
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
324
ISBN10
3847704214
ISBN13
9783847704218
Seria
Kategorie
Ocena
3,65 z 5
Opis
In Olga Forschs Roman schlägt uns in neun »Wellen« das Panorama einer Epoche entgegen. Das russische Narrenschiff, das durch die Jahre fährt, ist das von Gorki ins Leben gerufene »Haus der Künste«, in dem Maler, Philosophen und Schriftsteller gemeinsam mit Arbeitern lebten und ihre Existenz in den Bürgerkriegsjahren sicherten. Dieses »Narrenschiff« ist beseelt vom Wahn der Kunst: Seine Passagiere sind Menschen in den Jahren nach dem Oktoberumsturz und bis zur Auflösung des Hauses im Jahr 1923, die sich in Kühnheit und Fortschrittlichkeit zu überbieten versuchen. Die ersten »Wellen« kreisen um das Zeitgeschehen, führen uns das Personal des "Silbernen Zeitalters" der russischen Poesie, Boris Pilnjak, Alexander Blok, Viktor Schklowskij und andere, verkleidet vor, die Dichtung Anna Achmatowas bildet die Hintergrundmusik dieser avantgardistischen Wettstreite. Die nachfolgenden Wellen erzählen von Autoren und ihren Werken. In einem assoziativen und episodenhaften Erzählen setzt sich kaleidoskopartig die Zeit zusammen. Russisches Narrenschiff hat ein eigenes Schicksal. Olga Forsch war gewiss keine Dissidentin, doch der Roman verschwand nach der Veröffentlichung 1931: Er wurde weder in die später erschienene Gesamtausgabe der Werke von Olga Forsch aufgenommen noch zu ihren Lebzeiten veröffentlicht.