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Martin Luther

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Luther war der einflußreichste «Ketzer» der Kirchengeschichte. Seine beispiellose Fähigkeit, als Prediger, Professor und Publizist das Ohr seiner Zeitgenossen zu erreichen, machte ihn zum meistgelesenen Theologen des 16. Jahrhunderts. Thomas Kaufmann schildert anschaulich die enge Verbindung von Luthers reformatorischer Theologie mit den geschichtlichen Erfahrungen seiner Zeit: Luther lebte in der Gewißheit, daß Gott selbst am Ende der Zeiten eine Reformation seiner Kirche ins Werk setzt, und sah sich dabei umzingelt von – tatsächlichen oder vermeintlichen – Feinden des wahren Christentums: vom Papst und seinen Anhängern, von innerprotestantischen Abweichlern, von Türken und von Juden. Er beschreibt, wie Luther vor diesem Hintergrund die menschliche Existenz auf die «Freiheit eines Christenmenschen» in und zu Gott gründete und was es bedeutete, wenn der Mensch nicht mehr im Kloster, sondern im Beruf, in der Gesellschaft, in der Familie, allgemein «in der Welt», den Ort seines Gottesdienstes finden sollte.

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Martin Luther, Thomas Kaufmann

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Martin Luther
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
340650888X
ISBN13
9783406508882
Seria
Ocena
3,25 z 5
Opis
Luther war der einflußreichste «Ketzer» der Kirchengeschichte. Seine beispiellose Fähigkeit, als Prediger, Professor und Publizist das Ohr seiner Zeitgenossen zu erreichen, machte ihn zum meistgelesenen Theologen des 16. Jahrhunderts. Thomas Kaufmann schildert anschaulich die enge Verbindung von Luthers reformatorischer Theologie mit den geschichtlichen Erfahrungen seiner Zeit: Luther lebte in der Gewißheit, daß Gott selbst am Ende der Zeiten eine Reformation seiner Kirche ins Werk setzt, und sah sich dabei umzingelt von – tatsächlichen oder vermeintlichen – Feinden des wahren Christentums: vom Papst und seinen Anhängern, von innerprotestantischen Abweichlern, von Türken und von Juden. Er beschreibt, wie Luther vor diesem Hintergrund die menschliche Existenz auf die «Freiheit eines Christenmenschen» in und zu Gott gründete und was es bedeutete, wenn der Mensch nicht mehr im Kloster, sondern im Beruf, in der Gesellschaft, in der Familie, allgemein «in der Welt», den Ort seines Gottesdienstes finden sollte.