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Brauchen wir Museen?

Vom Aufbruch einer Institution

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Das Museum ist seit jeher der Ort, wo das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft gebündelt aufbewahrt, wissenschaftlich erforscht und schließlich für die Nutzung durch die Allgemeinheit zur Verfügung gehalten wird. Das Museum ist nicht Selbstzweck für eine ausgewählte Gruppe privilegierter Personen, sondern umfassender gesellschaftspolitischer Auftrag. Vor dem Hintergrund einer wirtschaftsorientierten Erlebnisindustrie und ihrer Konkurrenzen haben sich die Museen heute radikal und fundamental neu zu positionieren. Die Institution "Museum" zu öffnen und möglichst breite Besucherschichten anzusprechen, ist heute das erklärte Ziel vieler Museumsverantwortlicher. Museen sind nicht mehr nur Erinnerungsorte, sondern vielmehr Lernorte für die Gesellschaft und entfalten ihre Sinnhaftigkeit letztlich erst durch ihre permanente Einbindung in einen allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs. 00Visionäre Museumsleiter großer europäischer Häuser – vom Kunsthistorischen Museum, der Albertina, dem MAK und dem Belvedere bis zu internationalen Institutionen in Berlin, Frankfurt, Amsterdam, Zürich und Budapest diskutieren in diesem Buch den Paradigmenwechsel der Museen in den letzten Jahrzehnten und geben Einblick, wie der Museumsbetrieb der Zukunft aussehen wird.

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Brauchen wir Museen?, Christian Hölzl

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Brauchen wir Museen?
Podtytuł
Vom Aufbruch einer Institution
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
253
ISBN10
3850338401
ISBN13
9783850338400
Seria
Tagi
Opis
Das Museum ist seit jeher der Ort, wo das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft gebündelt aufbewahrt, wissenschaftlich erforscht und schließlich für die Nutzung durch die Allgemeinheit zur Verfügung gehalten wird. Das Museum ist nicht Selbstzweck für eine ausgewählte Gruppe privilegierter Personen, sondern umfassender gesellschaftspolitischer Auftrag. Vor dem Hintergrund einer wirtschaftsorientierten Erlebnisindustrie und ihrer Konkurrenzen haben sich die Museen heute radikal und fundamental neu zu positionieren. Die Institution "Museum" zu öffnen und möglichst breite Besucherschichten anzusprechen, ist heute das erklärte Ziel vieler Museumsverantwortlicher. Museen sind nicht mehr nur Erinnerungsorte, sondern vielmehr Lernorte für die Gesellschaft und entfalten ihre Sinnhaftigkeit letztlich erst durch ihre permanente Einbindung in einen allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs. 00Visionäre Museumsleiter großer europäischer Häuser – vom Kunsthistorischen Museum, der Albertina, dem MAK und dem Belvedere bis zu internationalen Institutionen in Berlin, Frankfurt, Amsterdam, Zürich und Budapest diskutieren in diesem Buch den Paradigmenwechsel der Museen in den letzten Jahrzehnten und geben Einblick, wie der Museumsbetrieb der Zukunft aussehen wird.