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Sándor Veress

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Sándor Veress (1907-1992) gilt zweifellos als einer der bedeutendsten ungarischen Komponisten der Generation nach Béla Bartók und Zoltán Kodály. Er hat ein umfangreiches Œuvre hinterlassen, das es verdient, weiter entdeckt zu werden. Veress studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und war Schüler Bartóks und Kodálys, dessen Nachfolger er als Professor für Komposition wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dort György Kurtág, György Ligeti und Lajos Vass seine Schüler. Als der Stalinismus in Ungarn seinen Höhepunkt erreichte, emigrierte Veress in die Schweiz, wo er 1950 als Lehrer für Allgemeine Musikpädagogik, theoretische Fächer und Komposition an das Konservatorium Bern berufen wurde. Mit der Emigration wandte sich Veress in einer ihm eigenen, freien, undogmatischen Weise der Dodekaphonie zu und verfolgte einen kompositorischen Weg, der ihn nicht nur auf Distanz zum Darmstädter Serialismus brachte. Charakteristisch für Veress blieb eine gewisse Experimentierfreudigkeit, die sich erst in seinen späten Werken - melodisch gebrochen - abklären sollte.

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Sándor Veress, kolektiv

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Sándor Veress
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
200
ISBN10
3967073890
ISBN13
9783967073898
Seria
Opis
Sándor Veress (1907-1992) gilt zweifellos als einer der bedeutendsten ungarischen Komponisten der Generation nach Béla Bartók und Zoltán Kodály. Er hat ein umfangreiches Œuvre hinterlassen, das es verdient, weiter entdeckt zu werden. Veress studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und war Schüler Bartóks und Kodálys, dessen Nachfolger er als Professor für Komposition wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dort György Kurtág, György Ligeti und Lajos Vass seine Schüler. Als der Stalinismus in Ungarn seinen Höhepunkt erreichte, emigrierte Veress in die Schweiz, wo er 1950 als Lehrer für Allgemeine Musikpädagogik, theoretische Fächer und Komposition an das Konservatorium Bern berufen wurde. Mit der Emigration wandte sich Veress in einer ihm eigenen, freien, undogmatischen Weise der Dodekaphonie zu und verfolgte einen kompositorischen Weg, der ihn nicht nur auf Distanz zum Darmstädter Serialismus brachte. Charakteristisch für Veress blieb eine gewisse Experimentierfreudigkeit, die sich erst in seinen späten Werken - melodisch gebrochen - abklären sollte.