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Der Donauraum von Tulln bis Klosterneuburg

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Karten sind bei der Darstellung historischer Entwicklungen nicht nur ein gutes Orientierungsmittel, sondern helfen auch, die Abläufe richtig zu verstehen. Die Siedlungsgeschichte wurde in Zeitabschnitte unterteilt, darunter Urgeschichte, Römerzeit, Früh-, Hoch- und Spätmittelalter sowie die Jahre 1500 bis 1700, 1700 bis 1800 und ab dann alle 50 Jahre. Für jede Epoche wurde eine Karte erstellt, die den damaligen Verlauf der Donau und die Siedlungsausdehnung zeigt. Insgesamt enthält das Werk 55 Karten und 369 Abbildungen. Der sich ständig ändernde Fluss, die vielen Inseln und feuchten Auen machten eine dauerhafte Ansiedlung über Jahrhunderte hinweg oft unmöglich. Dennoch waren Tulln und Klosterneuburg aufgrund ihrer Lage bereits in urgeschichtlicher Zeit hochwassersichere Siedlungsplätze, die auch die Römer für ihre Lager nutzten. Ab dem 11. Jahrhundert wurde die Stadt Tulln und später Klosterneuburg Residenz des Herrschergeschlechts der Babenberger. Ab dem 14. Jahrhundert beeinträchtigten Türkenangriffe die Siedlungstätigkeit und den Schiffsverkehr auf der Donau. Nach der Vertreibung der Türken nach der Zweiten Wiener Türkenbelagerung kam es langsam zu einem Bevölkerungszuzug. Zerstörungen ereigneten sich auch während der französischen Kriege unter Napoleon. Erst mit dem Bau der Franz-Josefs-Bahn in den 1870er Jahren und der Donauregulierung stieg die Bevölkerung deutlich an.

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Der Donauraum von Tulln bis Klosterneuburg, Erich Wonka

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Donauraum von Tulln bis Klosterneuburg
Język
niemiecki
Wydawca
Berger
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
3850289788
ISBN13
9783850289788
Seria
Opis
Karten sind bei der Darstellung historischer Entwicklungen nicht nur ein gutes Orientierungsmittel, sondern helfen auch, die Abläufe richtig zu verstehen. Die Siedlungsgeschichte wurde in Zeitabschnitte unterteilt, darunter Urgeschichte, Römerzeit, Früh-, Hoch- und Spätmittelalter sowie die Jahre 1500 bis 1700, 1700 bis 1800 und ab dann alle 50 Jahre. Für jede Epoche wurde eine Karte erstellt, die den damaligen Verlauf der Donau und die Siedlungsausdehnung zeigt. Insgesamt enthält das Werk 55 Karten und 369 Abbildungen. Der sich ständig ändernde Fluss, die vielen Inseln und feuchten Auen machten eine dauerhafte Ansiedlung über Jahrhunderte hinweg oft unmöglich. Dennoch waren Tulln und Klosterneuburg aufgrund ihrer Lage bereits in urgeschichtlicher Zeit hochwassersichere Siedlungsplätze, die auch die Römer für ihre Lager nutzten. Ab dem 11. Jahrhundert wurde die Stadt Tulln und später Klosterneuburg Residenz des Herrschergeschlechts der Babenberger. Ab dem 14. Jahrhundert beeinträchtigten Türkenangriffe die Siedlungstätigkeit und den Schiffsverkehr auf der Donau. Nach der Vertreibung der Türken nach der Zweiten Wiener Türkenbelagerung kam es langsam zu einem Bevölkerungszuzug. Zerstörungen ereigneten sich auch während der französischen Kriege unter Napoleon. Erst mit dem Bau der Franz-Josefs-Bahn in den 1870er Jahren und der Donauregulierung stieg die Bevölkerung deutlich an.