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Himmel un Ääd

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Mitte des 19. Jahrhunderts traf Deutschland eine schlimme Armut, die von Historikern mit dem Begriff Pauperismus bezeichnet wird. Das bedeutet Massenarmut. Es klingt wie eine gesellschaftliche Weltanschauung, wie Liberalismus oder Sozialismus. Das ist es aber nicht, denn die Menschen dieser Zeit dachten mitnichten daran, ihr ärmliches Leben als eine Epoche zu empfinden. Sie waren schlicht und ergreifend bitterarm. Kartoffeln versprachen die Rettung. Im Rheinland werden sie noch heute als Dampfkartoffeln mit Zwiebeln und Speck gegart. Unter dem charmanten Namen "Himmel un Ääd" tauchen sie gern mit Apfelkompott, Blutwurst und Zwiebeln auf den Speisekarten rheinischer Gaststätten auf. In derselben Gegend warfen im Jahr 1852 zwei Ereignisse ihre Schatten voraus. Der Kommunistenprozess in Köln um die Mitglieder der Partei von Karl Marx sowie die Wahl des Bürgermeisters in der Bürgermeisterei Monheim, zu der auch Hitdorf gehört. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Wie spielen die Kartoffeln da mit hinein? Und welche Rolle könnten ein Kölner Geheimagent, ein gesuchter Staatsfeind und der tod- sichere Tresor des Tabakfabrikanten Dorff dabei spielen?

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Himmel un Ääd, Karl Heinz Lange

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Himmel un Ääd
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
142
ISBN10
3948070245
ISBN13
9783948070243
Seria
Kategorie
Opis
Mitte des 19. Jahrhunderts traf Deutschland eine schlimme Armut, die von Historikern mit dem Begriff Pauperismus bezeichnet wird. Das bedeutet Massenarmut. Es klingt wie eine gesellschaftliche Weltanschauung, wie Liberalismus oder Sozialismus. Das ist es aber nicht, denn die Menschen dieser Zeit dachten mitnichten daran, ihr ärmliches Leben als eine Epoche zu empfinden. Sie waren schlicht und ergreifend bitterarm. Kartoffeln versprachen die Rettung. Im Rheinland werden sie noch heute als Dampfkartoffeln mit Zwiebeln und Speck gegart. Unter dem charmanten Namen "Himmel un Ääd" tauchen sie gern mit Apfelkompott, Blutwurst und Zwiebeln auf den Speisekarten rheinischer Gaststätten auf. In derselben Gegend warfen im Jahr 1852 zwei Ereignisse ihre Schatten voraus. Der Kommunistenprozess in Köln um die Mitglieder der Partei von Karl Marx sowie die Wahl des Bürgermeisters in der Bürgermeisterei Monheim, zu der auch Hitdorf gehört. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Wie spielen die Kartoffeln da mit hinein? Und welche Rolle könnten ein Kölner Geheimagent, ein gesuchter Staatsfeind und der tod- sichere Tresor des Tabakfabrikanten Dorff dabei spielen?