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Liebe Kinder, gute Kameraden.

Friedrich Wilhelms I. Tabakskollegium als Sehnsuchtsort.

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Das Tabakskollegium. Kunsthistoriker haben sich von diesem Gemalde allemal abgewandt, Preuaenexperten vergeblich um eine Deutung bemuht. Unbestritten zeigt das Bild das beruhmtberuchtigte Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (16881740). Man etikettierte die Veranstaltung und ihre Darstellung als negative Markenzeichen dieses Konigs, als exzessives Besaufnis einer militarisierten Mannerrunde. Mittlerweile wird der politisch-diskursive Kern seiner Abendgesellschaften und dessen geistige Verortung im fruhaufklarerisch zeremonialfreien Raum angemessener analysiert. Auch das von Georg Lisiewski ca. 1736/37 gemalte Tabakskollegium stiea lange Zeit auf kopfschuttelnde Ablehnung. Doch sein Bild verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. Das Kunstwerk wird hier durch eine genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte Konig unverfalschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.

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Liebe Kinder, gute Kameraden., Jürgen Kloosterhuis

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Liebe Kinder, gute Kameraden.
Podtytuł
Friedrich Wilhelms I. Tabakskollegium als Sehnsuchtsort.
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
74
ISBN10
3428182251
ISBN13
9783428182251
Seria
Opis
Das Tabakskollegium. Kunsthistoriker haben sich von diesem Gemalde allemal abgewandt, Preuaenexperten vergeblich um eine Deutung bemuht. Unbestritten zeigt das Bild das beruhmtberuchtigte Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. (16881740). Man etikettierte die Veranstaltung und ihre Darstellung als negative Markenzeichen dieses Konigs, als exzessives Besaufnis einer militarisierten Mannerrunde. Mittlerweile wird der politisch-diskursive Kern seiner Abendgesellschaften und dessen geistige Verortung im fruhaufklarerisch zeremonialfreien Raum angemessener analysiert. Auch das von Georg Lisiewski ca. 1736/37 gemalte Tabakskollegium stiea lange Zeit auf kopfschuttelnde Ablehnung. Doch sein Bild verbirgt eine Botschaft, die bislang nicht verstanden wurde. Das Kunstwerk wird hier durch eine genaue heereskundliche Untersuchung seines Figurenprogramms als idealisierte Darstellung eines Sehnsuchtsorts entschleiert, an dem der komplizierte Konig unverfalschte Kindesliebe und absichtslose Kameradentreue erleben wollte.