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Denkmal_Emotion

Politisierung - Mobilisierung - Bindung

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In Bezug auf das Kulturerbe sind die Emotionen als Thema zurück; der "emotional turn", so scheint es, hat die Denkmalwissenschaften erreicht. Die Verbindung zwischen Emotionen und Erbe/Denkmal ist dabei als eine wechselseitige und voneinander abhängige Beziehung zu denken. Verstanden als integraler Bestandteil von Prozessen individueller und kollektiver Sinnstiftung, werden Emotionen vom Nebenprodukt zu einem prägenden Aspekt von Inwertsetzungen, Aneignungen und Ablehnungen, wie sie für das Feld der Denkmalpflege konstituierend sind.0Unausweichlich scheint deshalb eine grundsätzliche Positionsbestimmung. Wie gehen wir mit den neuen Herausforderungen um, und mit welcher Rollenverteilung? Können wir weiterhin mit einem vorgeblich wissenschaftlichen Denkmalbegriff, der sich auf eine Mastererzählung, einen Kanon, beruft, Wertzuweisungen betreiben? Wie können wir unterschiedliche Communities, mit Ihren Herkünften, Erinnerungen und Emotionen gerecht werden?0Die hier versammelten Beiträge spiegeln in ihrer Bandbreite die unterschiedlichen Facetten des komplexen Verhältnisses zwischen Denkmalwissenschaften und Emotionen wider, sei es in Bezug auf seine politischen Dimensionen, auf die Entwicklung neuer emotionaler Bezugspunkte oder auf ganz konkrete Prozesse von Denkmalaneignung oder -ablehnung. - Stephanie Herold und Gerhard Vinken

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Denkmal_Emotion, Stephanie Herold

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Denkmal_Emotion
Podtytuł
Politisierung - Mobilisierung - Bindung
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
ISBN10
3959541090
ISBN13
9783959541091
Seria
Opis
In Bezug auf das Kulturerbe sind die Emotionen als Thema zurück; der "emotional turn", so scheint es, hat die Denkmalwissenschaften erreicht. Die Verbindung zwischen Emotionen und Erbe/Denkmal ist dabei als eine wechselseitige und voneinander abhängige Beziehung zu denken. Verstanden als integraler Bestandteil von Prozessen individueller und kollektiver Sinnstiftung, werden Emotionen vom Nebenprodukt zu einem prägenden Aspekt von Inwertsetzungen, Aneignungen und Ablehnungen, wie sie für das Feld der Denkmalpflege konstituierend sind.0Unausweichlich scheint deshalb eine grundsätzliche Positionsbestimmung. Wie gehen wir mit den neuen Herausforderungen um, und mit welcher Rollenverteilung? Können wir weiterhin mit einem vorgeblich wissenschaftlichen Denkmalbegriff, der sich auf eine Mastererzählung, einen Kanon, beruft, Wertzuweisungen betreiben? Wie können wir unterschiedliche Communities, mit Ihren Herkünften, Erinnerungen und Emotionen gerecht werden?0Die hier versammelten Beiträge spiegeln in ihrer Bandbreite die unterschiedlichen Facetten des komplexen Verhältnisses zwischen Denkmalwissenschaften und Emotionen wider, sei es in Bezug auf seine politischen Dimensionen, auf die Entwicklung neuer emotionaler Bezugspunkte oder auf ganz konkrete Prozesse von Denkmalaneignung oder -ablehnung. - Stephanie Herold und Gerhard Vinken