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Schlösser in Schleswig-Holstein

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  • 440 stron
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In Schleswig-Holstein sind nur wenige Schlösser im allgemeinen Bewusstsein präsent: Glücksburg, Gottorf, Plön und Eutin, die oft eher als Museen denn als einstige Regierungssitze wahrgenommen werden. Eutin war zudem die Residenz eines Fürstbischofs, was inmitten des protestantischen Landes oft vergessen wird. Auch Husum und Reinbek fallen einem ein, verbunden mit Krabbenbrötchen und dem Rowohlt-Verlag. Doch die Geschichte dieses kleinen Grenzlandes zwischen zwei Großreichen ist weitaus komplexer. Seit dem Mittelalter bestanden enge familiäre Verbindungen zwischen den schleswiger Herzögen und dem dänischen Königshaus, begleitet von ständigen Abspaltungsbestrebungen, die zu wechselnden Machtzentren und Residenzbauten führten. Unkluge Erbregelungen führten zu immer kleineren Duodezfürstentümern, die sich durch überdimensionierte Schlossbauten definierten. Als das absolutistische Königreich Dänemark im späten 18. Jahrhundert letztendlich obsiegte, hatten viele dieser Bauwerke nur eine kurze Lebensdauer, um die königliche Kasse nicht mit kostenintensiven, leerstehenden und verfallenden Großbauten zu belasten. Der Autor bietet in diesem Buch einen umfassenden Überblick über die landesherrlichen Bauten, trotz der oft dürftigen Quellenlage und der unklaren mittelalterlichen Anfänge.

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Schlösser in Schleswig-Holstein, Deert Lafrenz

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schlösser in Schleswig-Holstein
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
440
ISBN10
3731910861
ISBN13
9783731910862
Seria
Opis
In Schleswig-Holstein sind nur wenige Schlösser im allgemeinen Bewusstsein präsent: Glücksburg, Gottorf, Plön und Eutin, die oft eher als Museen denn als einstige Regierungssitze wahrgenommen werden. Eutin war zudem die Residenz eines Fürstbischofs, was inmitten des protestantischen Landes oft vergessen wird. Auch Husum und Reinbek fallen einem ein, verbunden mit Krabbenbrötchen und dem Rowohlt-Verlag. Doch die Geschichte dieses kleinen Grenzlandes zwischen zwei Großreichen ist weitaus komplexer. Seit dem Mittelalter bestanden enge familiäre Verbindungen zwischen den schleswiger Herzögen und dem dänischen Königshaus, begleitet von ständigen Abspaltungsbestrebungen, die zu wechselnden Machtzentren und Residenzbauten führten. Unkluge Erbregelungen führten zu immer kleineren Duodezfürstentümern, die sich durch überdimensionierte Schlossbauten definierten. Als das absolutistische Königreich Dänemark im späten 18. Jahrhundert letztendlich obsiegte, hatten viele dieser Bauwerke nur eine kurze Lebensdauer, um die königliche Kasse nicht mit kostenintensiven, leerstehenden und verfallenden Großbauten zu belasten. Der Autor bietet in diesem Buch einen umfassenden Überblick über die landesherrlichen Bauten, trotz der oft dürftigen Quellenlage und der unklaren mittelalterlichen Anfänge.