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Naturphilosophie ist zentral im Werk des Künstlers Stephan Kaluza (geb. 1964 in Bad Iburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf). In seiner Sicht existieren verschiedene, aufeinanderfolgende Naturen: Mit der ersten Natur beschreibt Kaluza eine von (frühen) Menschen unmittelbar erlebte Welt, die Teil einer großangelegten Naherfahrung "Natur" war, die sie nicht nur physisch, sondern auch spirituell und emotional als Ereigniskette wahrnahmen. Die zweite Natur begrenzt sich auf einen objekthaften und utilitaristischen Charakter; die Natur wird zur Ressource, zur Lebensgrundlage, zur Umwelt. Eine mittelbare sprachliche Ersatz- und Gegenwelt im Sinne eines linguistic turn rückt sie in eine konträre Position zur Kultur; die Natur wird zugunsten der Kultur ersetzbar. Eine Kultur, die allerdings alles andere als frei von Sehnsüchten nach eben jener verloren Unmittelbarkeit ist; eine Kultur, die ihrerseits eine "künstliche Idyllnatur" entwickelt. Diese dritte Natur der Künste ? eine reine Menschennatur ? knüpft mit Eskapismus und totalisierter Immersion wiederum an die Urbilder einer ersten Natur an
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Kaluza, S:Die dritte Natur, Stephan Kaluza
- Język
- Rok wydania
- 2021
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Kaluza, S:Die dritte Natur
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Stephan Kaluza
- Wydawca
- Dr. Cantz'sche Verlagsges
- Rok wydania
- 2021
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 112
- ISBN10
- 3969120292
- ISBN13
- 9783969120293
- Seria
- Tagi
- Sztuki piękne
- Opis
- Naturphilosophie ist zentral im Werk des Künstlers Stephan Kaluza (geb. 1964 in Bad Iburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf). In seiner Sicht existieren verschiedene, aufeinanderfolgende Naturen: Mit der ersten Natur beschreibt Kaluza eine von (frühen) Menschen unmittelbar erlebte Welt, die Teil einer großangelegten Naherfahrung "Natur" war, die sie nicht nur physisch, sondern auch spirituell und emotional als Ereigniskette wahrnahmen. Die zweite Natur begrenzt sich auf einen objekthaften und utilitaristischen Charakter; die Natur wird zur Ressource, zur Lebensgrundlage, zur Umwelt. Eine mittelbare sprachliche Ersatz- und Gegenwelt im Sinne eines linguistic turn rückt sie in eine konträre Position zur Kultur; die Natur wird zugunsten der Kultur ersetzbar. Eine Kultur, die allerdings alles andere als frei von Sehnsüchten nach eben jener verloren Unmittelbarkeit ist; eine Kultur, die ihrerseits eine "künstliche Idyllnatur" entwickelt. Diese dritte Natur der Künste ? eine reine Menschennatur ? knüpft mit Eskapismus und totalisierter Immersion wiederum an die Urbilder einer ersten Natur an