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Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption Mit einem Vorwort von Ines Weizman

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100+' präsentiert neue Zugänge zu Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist*innen. Die ?Avantgarde? mit ihrer Abkehr von der Metaerzählung der Architekturmoderne wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler*innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser Überlegungen werden die sozio-technologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhundert geprüft.

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100+, Ines Weizman

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
100+
Podtytuł
Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption Mit einem Vorwort von Ines Weizman
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
256
ISBN10
3868596933
ISBN13
9783868596939
Seria
Opis
100+' präsentiert neue Zugänge zu Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist*innen. Die ?Avantgarde? mit ihrer Abkehr von der Metaerzählung der Architekturmoderne wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler*innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser Überlegungen werden die sozio-technologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhundert geprüft.