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Vom Gast zum Gastwirt?

Türkische Arbeitswelten in West-Berlin

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  • 448 stron
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Die Arbeitsmigration ist ein prägender gesellschaftlicher Wandel in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zwischen 1955 und 1973 kamen 14 Millionen „Gastarbeiter“ in die Bundesrepublik, von denen etwa 3 Millionen nicht zurückkehrten. Besonders türkischstämmige Migranten blieben nach dem Anwerbestopp häufiger als Arbeitskräfte aus anderen Ländern. Berlin steht bis heute symbolisch für die Einwanderung aus der Türkei. Stefan Zeppenfeld untersucht den Wandel der türkischen Arbeitswelten von den 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung. Seine Studie beleuchtet den Übergang von „Gastarbeit“ in verschiedene Branchen, insbesondere in West-Berlin. Er zeigt, wie der öffentliche Dienst Migranten Aufstiegsmöglichkeiten bot, dokumentiert den schwierigen Weg in die Selbstständigkeit und deckt illegale Beschäftigungsformen als alternative Verdienstmöglichkeiten auf. Zeppenfeld bietet eine umfassende Darstellung der vielfältigen Arbeitswelten türkischstämmiger Personen und hinterfragt die Beziehung zwischen beruflicher Mobilität in der Bundesrepublik und den im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen. Er überwindet den engen Fokus auf Migrationspolitik und branchenspezifische Industrie und zeigt, dass die Entwicklung der türkischen Arbeitswelten politisch nicht vollständig kontrollierbar war. Türkischstämmige trugen sowohl in abhängiger als auch in selbstständiger Form zum Wandel der deutschen Arbeitswelt bei. Zeppenfelds Studie ist ein bedeut

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Vom Gast zum Gastwirt?, Stefan Zeppenfeld

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Vom Gast zum Gastwirt?
Podtytuł
Türkische Arbeitswelten in West-Berlin
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
448
ISBN10
3835350226
ISBN13
9783835350229
Seria
Tagi
Opis
Die Arbeitsmigration ist ein prägender gesellschaftlicher Wandel in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zwischen 1955 und 1973 kamen 14 Millionen „Gastarbeiter“ in die Bundesrepublik, von denen etwa 3 Millionen nicht zurückkehrten. Besonders türkischstämmige Migranten blieben nach dem Anwerbestopp häufiger als Arbeitskräfte aus anderen Ländern. Berlin steht bis heute symbolisch für die Einwanderung aus der Türkei. Stefan Zeppenfeld untersucht den Wandel der türkischen Arbeitswelten von den 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung. Seine Studie beleuchtet den Übergang von „Gastarbeit“ in verschiedene Branchen, insbesondere in West-Berlin. Er zeigt, wie der öffentliche Dienst Migranten Aufstiegsmöglichkeiten bot, dokumentiert den schwierigen Weg in die Selbstständigkeit und deckt illegale Beschäftigungsformen als alternative Verdienstmöglichkeiten auf. Zeppenfeld bietet eine umfassende Darstellung der vielfältigen Arbeitswelten türkischstämmiger Personen und hinterfragt die Beziehung zwischen beruflicher Mobilität in der Bundesrepublik und den im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen. Er überwindet den engen Fokus auf Migrationspolitik und branchenspezifische Industrie und zeigt, dass die Entwicklung der türkischen Arbeitswelten politisch nicht vollständig kontrollierbar war. Türkischstämmige trugen sowohl in abhängiger als auch in selbstständiger Form zum Wandel der deutschen Arbeitswelt bei. Zeppenfelds Studie ist ein bedeut