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Der Himmel vor hundert Jahren

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Ein russisches Dorf um das Jahr 1918. Die Revolution hat bereits stattgefunden, der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, aber die Bewohner haben von den historischen Ereignissen noch nichts erfahren.Das untergehende Zarenreich ist groß, die Informationen fließen langsam.Doch selbst an einem Ort wie diesem steht die Zeit nicht still: Der Dorfälteste Ilja, zum Beispiel, trifft seine Wettervorhersagen neuerdings mit Hilfe eines gläsernen Röhrchens, das er hütet wie seinen Augapfel. Der alte Pjotr dagegen belauscht lieber den nahegelegenen Fluss und dessen Geister. Aber noch scheinen die Fronten beweglich.Nun ist ausgerechnet Iljas Frau, Inna Nikolajewna, so abergläubisch wie Pjotr. Als ihr ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder im Dorf auf. Der viel zu junge Mann trägt keine Stiefel, aber eine fadenscheinige Offiziersuniform, und wenn er muss, erzählt er jedem eine andere Geschichte. Man beäugt ihn, bedrängt ihn, bald nicht mehr nur mit Fragen – und doch kommt nicht einmal diejunge Annuschka dahinter, weshalb er ins Dorf gekommen ist. Und vor allem: warum er bleibt.Ob sie vom Wetter erzählt, von der Weisheit der Menschen oder der der Fische – Yulia Marfutova macht Stimmen hörbar, die man so bald nicht wieder vergisst. In Der Himmel vor hundert Jahren treffen sich Ideen und Ideologen, Dorf und Welt, Gestern und Heute, Humor und Verstand.Eine zeitlose Geschichte, ein herausragendes Debüt.

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Der Himmel vor hundert Jahren, Yulia Marfutova

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Himmel vor hundert Jahren
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN10
3498001892
ISBN13
9783498001896
Seria
Ocena
3,55 z 5
Opis
Ein russisches Dorf um das Jahr 1918. Die Revolution hat bereits stattgefunden, der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, aber die Bewohner haben von den historischen Ereignissen noch nichts erfahren.Das untergehende Zarenreich ist groß, die Informationen fließen langsam.Doch selbst an einem Ort wie diesem steht die Zeit nicht still: Der Dorfälteste Ilja, zum Beispiel, trifft seine Wettervorhersagen neuerdings mit Hilfe eines gläsernen Röhrchens, das er hütet wie seinen Augapfel. Der alte Pjotr dagegen belauscht lieber den nahegelegenen Fluss und dessen Geister. Aber noch scheinen die Fronten beweglich.Nun ist ausgerechnet Iljas Frau, Inna Nikolajewna, so abergläubisch wie Pjotr. Als ihr ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder im Dorf auf. Der viel zu junge Mann trägt keine Stiefel, aber eine fadenscheinige Offiziersuniform, und wenn er muss, erzählt er jedem eine andere Geschichte. Man beäugt ihn, bedrängt ihn, bald nicht mehr nur mit Fragen – und doch kommt nicht einmal diejunge Annuschka dahinter, weshalb er ins Dorf gekommen ist. Und vor allem: warum er bleibt.Ob sie vom Wetter erzählt, von der Weisheit der Menschen oder der der Fische – Yulia Marfutova macht Stimmen hörbar, die man so bald nicht wieder vergisst. In Der Himmel vor hundert Jahren treffen sich Ideen und Ideologen, Dorf und Welt, Gestern und Heute, Humor und Verstand.Eine zeitlose Geschichte, ein herausragendes Debüt.