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Ein nationalsozialistisch-katholisches Syndrom

Zugänge zum Werk von Thomas Bernhard

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  • 135 stron
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Die Publikation zeichnet die Entwicklung der Verbindung von Nationalsozialismus und Katholizismus im Werk von Thomas Bernhard nach: von der Auseinandersetzung mit religiösen Motiven in der frühen Lyrik über die zentrale Rolle des nationalsozialistisch-katholischen Syndroms in den autobiographischen Schriften bis zur Auseinandersetzung damit im späten Roman Auslöschung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht dabei nicht so sehr eine skandalisierte oder skandalisierende Ineinssetzung der beiden Phänomene, wie sie häufig in der Rezeption wahrgenommen wurde. Der Fokus des Interesses liegt vielmehr auf Bernhards spezifisch literarischer Perspektive: auf seiner hohen ästhetischen Sensibilität für die existentielle Situation der mit Leiden und Tod konfrontierten Menschen. Auffallend ist, dass er geradezu leitmotivisch seine Auseinandersetzung mit dem Katholizismus mit dem Fortleben des Nationalsozialismus in der österreichischen Gesellschaft verbindet. Im Buch wird diese Verbindung mit dem Begriff eines "Syndroms" zu erfassen versucht, der in Medizin, Psychologie sowie Sozialwissenschaften Anwendung findet. Dabei soll die nicht aufgelöste Ambivalenz eines vom katholischen Christentum geprägten und zugleich von seinem Versagen abgestoßenen Schriftstellers sichtbar gemacht werden.

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Ein nationalsozialistisch-katholisches Syndrom, Josef P. Mautner

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Ein nationalsozialistisch-katholisches Syndrom
Podtytuł
Zugänge zum Werk von Thomas Bernhard
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
135
ISBN10
3826074939
ISBN13
9783826074936
Seria
Opis
Die Publikation zeichnet die Entwicklung der Verbindung von Nationalsozialismus und Katholizismus im Werk von Thomas Bernhard nach: von der Auseinandersetzung mit religiösen Motiven in der frühen Lyrik über die zentrale Rolle des nationalsozialistisch-katholischen Syndroms in den autobiographischen Schriften bis zur Auseinandersetzung damit im späten Roman Auslöschung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht dabei nicht so sehr eine skandalisierte oder skandalisierende Ineinssetzung der beiden Phänomene, wie sie häufig in der Rezeption wahrgenommen wurde. Der Fokus des Interesses liegt vielmehr auf Bernhards spezifisch literarischer Perspektive: auf seiner hohen ästhetischen Sensibilität für die existentielle Situation der mit Leiden und Tod konfrontierten Menschen. Auffallend ist, dass er geradezu leitmotivisch seine Auseinandersetzung mit dem Katholizismus mit dem Fortleben des Nationalsozialismus in der österreichischen Gesellschaft verbindet. Im Buch wird diese Verbindung mit dem Begriff eines "Syndroms" zu erfassen versucht, der in Medizin, Psychologie sowie Sozialwissenschaften Anwendung findet. Dabei soll die nicht aufgelöste Ambivalenz eines vom katholischen Christentum geprägten und zugleich von seinem Versagen abgestoßenen Schriftstellers sichtbar gemacht werden.