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Verfluchte Götter

Die Geschichte der Blasphemie

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In seiner umfassenden Geschichte der Gotteslästerung von der Antike bis zur Gegenwart beleuchtet Historiker Gerd Schwerhoff die anhaltende Bedeutung und die emotionalen Reaktionen auf Blasphemie. Die weltweite Empörung über die Mohammed-Karikaturen und der Terroranschlag auf "Charlie Hebdo" 2015 verdeutlichen, dass Gotteslästerung kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern nach wie vor aktuell. Wer das Heilige anderer herabsetzt, muss mit heftigen Reaktionen rechnen, und wer gegen blasphemische Äußerungen protestiert, kann zahlreiche Anhänger gewinnen. Schwerhoff untersucht die Beweggründe, warum Menschen seit über 2000 Jahren Gott, Propheten oder Heilige beleidigen und welche Emotionen diese Taten hervorrufen. Wir treffen auf fluchende Bauern und Reformatoren, die für ihre Beleidigungen mit dem Tod bestraft wurden, und erfahren von Voltaires Argumenten gegen die Bestrafung von Gotteslästerung sowie aktuellen Fällen, wie der Anzeige einer Femen-Aktivistin. Oftmals sind es die "da oben", die von den "unten" geschmäht werden, was Ohnmacht und Wut gegen Herrschende und Religionen widerspiegelt. Die jüngsten Blasphemiefälle zeigen, dass die Grenze zwischen Spott und Beleidigung fließend ist und dass solche Schmähungen Teil größerer Konflikte sind, die in extreme Gewalt umschlagen können. Schwerhoff spannt einen Bogen von der Antike über das Mittelalter bis zur Aufklärung und den heutigen Spannungen zwischen Christentum, Laizismus

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Verfluchte Götter, Gerd Schwerhoff

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
51,63 zł

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3,0
Dobra
2 Ocena

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Tytuł
Verfluchte Götter
Podtytuł
Die Geschichte der Blasphemie
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
ISBN10
310397454X
ISBN13
9783103974546
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
In seiner umfassenden Geschichte der Gotteslästerung von der Antike bis zur Gegenwart beleuchtet Historiker Gerd Schwerhoff die anhaltende Bedeutung und die emotionalen Reaktionen auf Blasphemie. Die weltweite Empörung über die Mohammed-Karikaturen und der Terroranschlag auf "Charlie Hebdo" 2015 verdeutlichen, dass Gotteslästerung kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern nach wie vor aktuell. Wer das Heilige anderer herabsetzt, muss mit heftigen Reaktionen rechnen, und wer gegen blasphemische Äußerungen protestiert, kann zahlreiche Anhänger gewinnen. Schwerhoff untersucht die Beweggründe, warum Menschen seit über 2000 Jahren Gott, Propheten oder Heilige beleidigen und welche Emotionen diese Taten hervorrufen. Wir treffen auf fluchende Bauern und Reformatoren, die für ihre Beleidigungen mit dem Tod bestraft wurden, und erfahren von Voltaires Argumenten gegen die Bestrafung von Gotteslästerung sowie aktuellen Fällen, wie der Anzeige einer Femen-Aktivistin. Oftmals sind es die "da oben", die von den "unten" geschmäht werden, was Ohnmacht und Wut gegen Herrschende und Religionen widerspiegelt. Die jüngsten Blasphemiefälle zeigen, dass die Grenze zwischen Spott und Beleidigung fließend ist und dass solche Schmähungen Teil größerer Konflikte sind, die in extreme Gewalt umschlagen können. Schwerhoff spannt einen Bogen von der Antike über das Mittelalter bis zur Aufklärung und den heutigen Spannungen zwischen Christentum, Laizismus