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Das Osmanische Reich in Schülervorstellungen und im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II

Eine rekonstruktiv-hermeneutische Analyse von Passungen und Divergenzen unter Berücksichtigung der Bedingungen der Migrationsgesellschaft

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Die migrationsgesellschaftliche Realität Deutschlands spiegelt sich bislang kaum in den Fachdidaktiken des deutschen Schulwesens wider. Dies führt zu einem oft unreflektierten Sprachgebrauch, unzureichenden institutionellen Diskursen und einer anhaltenden Ungleichheit von Chancen im Bildungsbereich, was gesellschaftlich 'Differenz' schafft. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die Passungen und Divergenzen zwischen gesellschaftlich und institutionell legitimierten Inhalten des Fachunterrichts, konkret dem Osmanischen Reich im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen, und den individuellen Vorstellungen der Schüler*innen. Durch eine triangulierte dreiteilige Untersuchung wurden institutionelle Vorgaben des Geschichtsunterrichts analysiert und Schüler*innen-Vorstellungen rekonstruiert. Der methodische Zugang, der wissenssoziologische und funktional-pragmatische Ansätze kombiniert, ermöglicht eine Mikroanalyse sprachlich-mentaler Handlungen und der kollektiven Vorstellungen. Die theoretische und methodische Interdisziplinarität der Studie erlaubt es, aus einer macht- und differenzkritischen Perspektive den relevanten Zusammenhang von Gesellschaft, Institution und Individuum bei der Analyse von Passungen und Divergenzen zu berücksichtigen.

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Das Osmanische Reich in Schülervorstellungen und im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II, Tülay Altun

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Das Osmanische Reich in Schülervorstellungen und im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II
Podtytuł
Eine rekonstruktiv-hermeneutische Analyse von Passungen und Divergenzen unter Berücksichtigung der Bedingungen der Migrationsgesellschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
566
ISBN10
3830943288
ISBN13
9783830943280
Seria
Opis
Die migrationsgesellschaftliche Realität Deutschlands spiegelt sich bislang kaum in den Fachdidaktiken des deutschen Schulwesens wider. Dies führt zu einem oft unreflektierten Sprachgebrauch, unzureichenden institutionellen Diskursen und einer anhaltenden Ungleichheit von Chancen im Bildungsbereich, was gesellschaftlich 'Differenz' schafft. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die Passungen und Divergenzen zwischen gesellschaftlich und institutionell legitimierten Inhalten des Fachunterrichts, konkret dem Osmanischen Reich im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II in Nordrhein-Westfalen, und den individuellen Vorstellungen der Schüler*innen. Durch eine triangulierte dreiteilige Untersuchung wurden institutionelle Vorgaben des Geschichtsunterrichts analysiert und Schüler*innen-Vorstellungen rekonstruiert. Der methodische Zugang, der wissenssoziologische und funktional-pragmatische Ansätze kombiniert, ermöglicht eine Mikroanalyse sprachlich-mentaler Handlungen und der kollektiven Vorstellungen. Die theoretische und methodische Interdisziplinarität der Studie erlaubt es, aus einer macht- und differenzkritischen Perspektive den relevanten Zusammenhang von Gesellschaft, Institution und Individuum bei der Analyse von Passungen und Divergenzen zu berücksichtigen.