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Unsichtbare Schmerzen

Was die Wissenschaft über die Arbeit lernen kann von jenen, die sie verrichten

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Die Belegschaft einer Phosphatfabrik in Kanada erfuhr 1978, dass das von ihnen verarbeitete Erz mit radioaktivem Staub kontaminiert war. Karen Messing, damals eine junge Professorin für Molekulargenetik, wurde zu Hilfe gerufen. Sie entdeckte, dass die Strahlung die Arbeiter und ihre Familien schädigte. Messing kontaktierte ältere Kollegen, aber niemand wollte ihr weiterhelfen. Weder das Unternehmen noch die wissenschaftliche Gemeinschaft waren an den beängstigenden Ergebnissen ihrer Chromosomenstudien interessiert. In den nächsten Jahrzehnten begegnete Messing vielen weiteren Fällen von Beschäftigten auf der ganzen Welt – Fabrikarbeitern, Reinigungskräften, Kassenpersonal, Bankkassiererinnen, Kellnerinnen, Krankenschwestern, Lehrern – die Leiden und Schmerzen hatten, ohne jegliche Hilfe von genau den Wissenschaftlern und Arbeitsmedizinerinnen zu erhalten, deren Arbeit ihnen das Leben erleichtern sollte. Messing argumentiert, dass die wissenschaftliche Praxis die Erkenntnis darüber erschwert, was die Belegschaften wirklich krank macht, und sie erzählt die Geschichte, wie sie aufhörte Reagenzgläser zu betrachten, um lieber direkt auf die ArbeiterInnen zu hören.

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Unsichtbare Schmerzen, Karen Messing

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
21,36 zł

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5,0
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Tytuł
Unsichtbare Schmerzen
Podtytuł
Was die Wissenschaft über die Arbeit lernen kann von jenen, die sie verrichten
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
ISBN10
3903290076
ISBN13
9783903290075
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Die Belegschaft einer Phosphatfabrik in Kanada erfuhr 1978, dass das von ihnen verarbeitete Erz mit radioaktivem Staub kontaminiert war. Karen Messing, damals eine junge Professorin für Molekulargenetik, wurde zu Hilfe gerufen. Sie entdeckte, dass die Strahlung die Arbeiter und ihre Familien schädigte. Messing kontaktierte ältere Kollegen, aber niemand wollte ihr weiterhelfen. Weder das Unternehmen noch die wissenschaftliche Gemeinschaft waren an den beängstigenden Ergebnissen ihrer Chromosomenstudien interessiert. In den nächsten Jahrzehnten begegnete Messing vielen weiteren Fällen von Beschäftigten auf der ganzen Welt – Fabrikarbeitern, Reinigungskräften, Kassenpersonal, Bankkassiererinnen, Kellnerinnen, Krankenschwestern, Lehrern – die Leiden und Schmerzen hatten, ohne jegliche Hilfe von genau den Wissenschaftlern und Arbeitsmedizinerinnen zu erhalten, deren Arbeit ihnen das Leben erleichtern sollte. Messing argumentiert, dass die wissenschaftliche Praxis die Erkenntnis darüber erschwert, was die Belegschaften wirklich krank macht, und sie erzählt die Geschichte, wie sie aufhörte Reagenzgläser zu betrachten, um lieber direkt auf die ArbeiterInnen zu hören.