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Orientalische Bilder und Klänge

Eine transnationale Geschichte des frühen ägyptischen Tonfilms

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  • 272 strony
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In den späten 1920er Jahren erkannten ägyptische Geschäftsleute das Potenzial des Tonfilms für die arabische Welt und importierten moderne Tontechnik aus Deutschland. Ägyptische Stipendiaten wurden nach Berlin und Paris geschickt, um sich auszubilden. Nach ihrer Rückkehr arbeiteten sie mit europäischen Filmschaffenden zusammen und schufen eine Traumfabrik, die Hollywood nachempfunden war. Ab Mitte der 1930er Jahre entstanden die ersten ägyptischen Tonfilme, die international verbreitet wurden. Einige dieser Filme gelten in Ägypten als Klassiker, finden jedoch in europäischen Filmgeschichtsbüchern kaum Beachtung. Die Autorin untersucht die Entstehung, Verwertung und Rezeption dreier ägyptischer Tonfilme aus den 1930er bis 1950er Jahren aus einer transnationalen Perspektive. Ihre Analysen zeigen, dass die orientalischen Klänge für europäische Zuschauer befremdlich waren, während sie in Ägypten zum Erfolg beitrugen. Um diese unterschiedlichen Wahrnehmungen zu beleuchten, nutzt die Autorin den Begriff der «Atmosphäre» in ihrer Rezeptionsstudie. Dadurch werden Filme ins Rampenlicht gerückt, die den Weg für das Goldene Zeitalter des ägyptischen Films in den 1950er Jahren ebneten, jedoch in Europa wenig gewürdigt wurden. Im Fokus stehen die Filme Wedad (1936), Lashin (1938) und Raya w Sekina (1953).

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Orientalische Bilder und Klänge, Henriette Bornkamm

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Orientalische Bilder und Klänge
Podtytuł
Eine transnationale Geschichte des frühen ägyptischen Tonfilms
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
272
ISBN10
3741003468
ISBN13
9783741003462
Seria
Tagi
Opis
In den späten 1920er Jahren erkannten ägyptische Geschäftsleute das Potenzial des Tonfilms für die arabische Welt und importierten moderne Tontechnik aus Deutschland. Ägyptische Stipendiaten wurden nach Berlin und Paris geschickt, um sich auszubilden. Nach ihrer Rückkehr arbeiteten sie mit europäischen Filmschaffenden zusammen und schufen eine Traumfabrik, die Hollywood nachempfunden war. Ab Mitte der 1930er Jahre entstanden die ersten ägyptischen Tonfilme, die international verbreitet wurden. Einige dieser Filme gelten in Ägypten als Klassiker, finden jedoch in europäischen Filmgeschichtsbüchern kaum Beachtung. Die Autorin untersucht die Entstehung, Verwertung und Rezeption dreier ägyptischer Tonfilme aus den 1930er bis 1950er Jahren aus einer transnationalen Perspektive. Ihre Analysen zeigen, dass die orientalischen Klänge für europäische Zuschauer befremdlich waren, während sie in Ägypten zum Erfolg beitrugen. Um diese unterschiedlichen Wahrnehmungen zu beleuchten, nutzt die Autorin den Begriff der «Atmosphäre» in ihrer Rezeptionsstudie. Dadurch werden Filme ins Rampenlicht gerückt, die den Weg für das Goldene Zeitalter des ägyptischen Films in den 1950er Jahren ebneten, jedoch in Europa wenig gewürdigt wurden. Im Fokus stehen die Filme Wedad (1936), Lashin (1938) und Raya w Sekina (1953).