Bookbot

Netzwerk Avantgarde

Strategien der Literaturkritik in den Zeitschriften des Expressionismus

Więcej o książce

Die Akteure der literarischen Avantgarde kannten sich bereits aus den Jahren der Jahrhundertwende. Mit der Gründung der Berliner Zeitschriften „Die Aktion“ und „Der Sturm“ wurden aus den Vorkämpfern der literarischen Moderne schnell erbitterte Gegner, die keine Gelegenheit ausließen, der Öffentlichkeit die eigene Deutungshoheit innerhalb des literarischen Felds zu demonstrieren. Von den Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern der Berliner Avantgarde wurden auch Protagonisten aus der Peripherie des Literaturbetriebs erfasst. Die Debatten über die gesellschaftspolitische und ästhetische Ausrichtung der literarischen Moderne lassen sich deshalb sowohl innerhalb der Hauptstadt als auch zwischen Zentrum und Peripherie sowie unter den Vertretern verschiedener regionaler Ausprägungen der Avantgarde nachweisen. Die Gattung Literaturkritik erscheint im Kontext der Debatten zwischen den Expressionisten in Berlin, Heidelberg und Dresden als Medium der Selbstverständigung über die Avantgarde. Dieses Buch rekonstruiert, wie die Diskussion über die Literatur der Moderne in den Jahren von 1910 bis 1920 nicht nur literaturstrategische, sondern auch politische und ästhetische Ziele verfolgte. Die Arbeit verbindet dazu historische, werkanalytische und literatursoziologische Methoden.

Zakup książki

Netzwerk Avantgarde, Simone Zupfer

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Netzwerk Avantgarde
Podtytuł
Strategien der Literaturkritik in den Zeitschriften des Expressionismus
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
ISBN10
3959085044
ISBN13
9783959085045
Seria
Opis
Die Akteure der literarischen Avantgarde kannten sich bereits aus den Jahren der Jahrhundertwende. Mit der Gründung der Berliner Zeitschriften „Die Aktion“ und „Der Sturm“ wurden aus den Vorkämpfern der literarischen Moderne schnell erbitterte Gegner, die keine Gelegenheit ausließen, der Öffentlichkeit die eigene Deutungshoheit innerhalb des literarischen Felds zu demonstrieren. Von den Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern der Berliner Avantgarde wurden auch Protagonisten aus der Peripherie des Literaturbetriebs erfasst. Die Debatten über die gesellschaftspolitische und ästhetische Ausrichtung der literarischen Moderne lassen sich deshalb sowohl innerhalb der Hauptstadt als auch zwischen Zentrum und Peripherie sowie unter den Vertretern verschiedener regionaler Ausprägungen der Avantgarde nachweisen. Die Gattung Literaturkritik erscheint im Kontext der Debatten zwischen den Expressionisten in Berlin, Heidelberg und Dresden als Medium der Selbstverständigung über die Avantgarde. Dieses Buch rekonstruiert, wie die Diskussion über die Literatur der Moderne in den Jahren von 1910 bis 1920 nicht nur literaturstrategische, sondern auch politische und ästhetische Ziele verfolgte. Die Arbeit verbindet dazu historische, werkanalytische und literatursoziologische Methoden.