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Rainer Werner Fassbinder transmedial.

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Das Klischee von Fassbinder als chaotischem Genie wird hier korrigiert: Sein Werk durchlief mehrere Entwicklungsstufen und entstand in Zusammenarbeit mit kreativen Mitarbeitern. Es zeigt Schichten der Aneignung von Stoffen und Genres. Besonders in den Fokus rücken weitgehend unbekannte oder schwer zugängliche Arbeiten wie die Show „Wie ein Vogel auf dem Draht“ und die Ibsen-Adaption „Nora Helmer“, sowie nicht realisierte Projekte, die zu vollständigen Drehbüchern gereift sind. Auffällig ist Fassbinders konsequente transmediale Arbeitsweise, bei der er in verschiedenen Medien am selben Projekt arbeitete. Dadurch wird sein Werk als übergreifende, organische Gesamterzählung sichtbar. Ein Beispiel hierfür ist „Wildwechsel“, ein Theaterstück von Franz Xaver Kroetz, das Fassbinder 1972 für das Fernsehen adaptierte und später im Kino zeigte, bevor Kroetz es für weitere Ausstrahlungen sperrte. Der Blick in den Nachlass zeigt, dass Fassbinder ein Wanderer zwischen medialen Erzählwelten war. Die Untersuchung dieser innovativen Erzählformen eröffnet neue Perspektiven auf sein Werk. Beiträge von Christine Ehardt, Gerhard Lampe, Alexandra Vasa und Hans J. Wulff sowie Gespräche mit Rolf Giesen und Nicolas Wackerbarth und ein Forschungsbericht mit kommentierter Bibliografie runden den Band ab.

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Rainer Werner Fassbinder transmedial., Werner C. Barg

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Rainer Werner Fassbinder transmedial.
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
223
ISBN10
374100362X
ISBN13
9783741003622
Seria
Tagi
Opis
Das Klischee von Fassbinder als chaotischem Genie wird hier korrigiert: Sein Werk durchlief mehrere Entwicklungsstufen und entstand in Zusammenarbeit mit kreativen Mitarbeitern. Es zeigt Schichten der Aneignung von Stoffen und Genres. Besonders in den Fokus rücken weitgehend unbekannte oder schwer zugängliche Arbeiten wie die Show „Wie ein Vogel auf dem Draht“ und die Ibsen-Adaption „Nora Helmer“, sowie nicht realisierte Projekte, die zu vollständigen Drehbüchern gereift sind. Auffällig ist Fassbinders konsequente transmediale Arbeitsweise, bei der er in verschiedenen Medien am selben Projekt arbeitete. Dadurch wird sein Werk als übergreifende, organische Gesamterzählung sichtbar. Ein Beispiel hierfür ist „Wildwechsel“, ein Theaterstück von Franz Xaver Kroetz, das Fassbinder 1972 für das Fernsehen adaptierte und später im Kino zeigte, bevor Kroetz es für weitere Ausstrahlungen sperrte. Der Blick in den Nachlass zeigt, dass Fassbinder ein Wanderer zwischen medialen Erzählwelten war. Die Untersuchung dieser innovativen Erzählformen eröffnet neue Perspektiven auf sein Werk. Beiträge von Christine Ehardt, Gerhard Lampe, Alexandra Vasa und Hans J. Wulff sowie Gespräche mit Rolf Giesen und Nicolas Wackerbarth und ein Forschungsbericht mit kommentierter Bibliografie runden den Band ab.