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Für sich selbst sprechen

Die »dramatischen Romane« des 18. Jahrhunderts

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Mit verblüffender Selbstverständlichkeit wird in den Debatten des europäischen 18. Jahrhunderts von ?dramatischen Romanen? gesprochen. Doch was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Welche kulturpolitischen Kämpfe und epistemologischen Umbrüche überschneiden sich hier? Und was kann die Literaturtheorie aus der historischen Diskurslage lernen?0Die Studie perspektiviert die seit der Epochenmitte zunehmend auf dem Buchmarkt anzutreffenden Gattungen Brief- und Dialogroman vor dem Horizont ästhetischer Diskussionen zur Eigenlogik von Erzählung und Gespräch, von Erzähler- und Personenrede, von narrativem und dramatischem Modus. Sie zeigt, wie der dramatische Modus sich mit Vorstellungen von Anschaulichkeit, Lebhaftigkeit und anthropologischer Erkenntnis verknüpft und derart an Aufwind gewinnt, dass schließlich die erste Romanpoetik deutscher Sprache dezidiert den Dialog und das Dramatische anempfiehlt.

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Für sich selbst sprechen, Yulia Mevissen

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Für sich selbst sprechen
Podtytuł
Die »dramatischen Romane« des 18. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
ISBN10
3825346269
ISBN13
9783825346263
Seria
Opis
Mit verblüffender Selbstverständlichkeit wird in den Debatten des europäischen 18. Jahrhunderts von ?dramatischen Romanen? gesprochen. Doch was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Welche kulturpolitischen Kämpfe und epistemologischen Umbrüche überschneiden sich hier? Und was kann die Literaturtheorie aus der historischen Diskurslage lernen?0Die Studie perspektiviert die seit der Epochenmitte zunehmend auf dem Buchmarkt anzutreffenden Gattungen Brief- und Dialogroman vor dem Horizont ästhetischer Diskussionen zur Eigenlogik von Erzählung und Gespräch, von Erzähler- und Personenrede, von narrativem und dramatischem Modus. Sie zeigt, wie der dramatische Modus sich mit Vorstellungen von Anschaulichkeit, Lebhaftigkeit und anthropologischer Erkenntnis verknüpft und derart an Aufwind gewinnt, dass schließlich die erste Romanpoetik deutscher Sprache dezidiert den Dialog und das Dramatische anempfiehlt.