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Die Kosovo-Frage als Herausforderung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU

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Die Haltung und Politik der EU in der Kosovo-Frage stehen im Zentrum dieses Buches. Die EU versuchte über viele Jahre, die Unabhängigkeit der früher autonomen Provinz zu verhindern. Die Kosovoalbaner sahen dagegen in der Loslösung von Restjugoslawien die einzige Lösung. Erst durch die NATO-Intervention im März 1999 und die damit verbundene militärische Zuspitzung des Konfliktes geriet die Kosovo-Frage auf die Agenda der EU-Politik. Das Engagement der EU im Kosovo schärfte zudem ihr außen- und sicherheitspolitisches Profil und trug so zur Lösung der Statusfrage bei. Die Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten erkannte zu Beginn des Jahres 2008 den Kosovo als souveränen Staat an, während fünf EU-Staaten die Anerkennung zunächst nicht vollzogen und an ihrer Position auch nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (2010) festhielten. Für den Kosovo ist die noch ausstehende Anerkennung durch die fünf Mitgliedsländer der EU von zentraler Bedeutung. Denn ein europäisches Kosovo ist für die EU genauso wichtig, wie die EU für Kosovo von zentraler Bedeutung ist.

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Die Kosovo-Frage als Herausforderung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU, Syle Ukshini

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Kosovo-Frage als Herausforderung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU
Język
niemiecki
Wydawca
LIT Verlag
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
312
ISBN10
3643911440
ISBN13
9783643911445
Seria
Opis
Die Haltung und Politik der EU in der Kosovo-Frage stehen im Zentrum dieses Buches. Die EU versuchte über viele Jahre, die Unabhängigkeit der früher autonomen Provinz zu verhindern. Die Kosovoalbaner sahen dagegen in der Loslösung von Restjugoslawien die einzige Lösung. Erst durch die NATO-Intervention im März 1999 und die damit verbundene militärische Zuspitzung des Konfliktes geriet die Kosovo-Frage auf die Agenda der EU-Politik. Das Engagement der EU im Kosovo schärfte zudem ihr außen- und sicherheitspolitisches Profil und trug so zur Lösung der Statusfrage bei. Die Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten erkannte zu Beginn des Jahres 2008 den Kosovo als souveränen Staat an, während fünf EU-Staaten die Anerkennung zunächst nicht vollzogen und an ihrer Position auch nach dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (2010) festhielten. Für den Kosovo ist die noch ausstehende Anerkennung durch die fünf Mitgliedsländer der EU von zentraler Bedeutung. Denn ein europäisches Kosovo ist für die EU genauso wichtig, wie die EU für Kosovo von zentraler Bedeutung ist.