Bookbot

Prekäre Kollektive

Autorzy

Parametry

  • 176 stron
  • 7 godzin czytania

Więcej o książce

In Kafkas fiktivem China wird kein Gründungsmythos erzählt, da ein großes Subjekt, das chinesische Volk, durch das „System des Teilbaus“ behindert wird. Tiergruppen, wie das Volk der Mäuse, versuchen, ihre Zugehörigkeit durch eine Grenze zu sichern, wobei die Erhaltung dieser Grenze ständig auf ihre eigene Verletzung angewiesen ist. Eine totalisierende Darstellung, wie in Das Schloss, wird infrage gestellt, da die topographische Grenze des Schlosses zum Dorf aufgehoben wird. In Der Proceß ist die Gesetzinstitution weniger zentralisiert und vielmehr in mikrophysischen Bereichen des Lebens verstreut. Diese in Kafkas Werk inszenierten Gegenläufigkeiten hinterfragen die Möglichkeit, eine Gemeinschaft darzustellen, die jeglicher vollendeten Machtfigur entzogen ist und stattdessen auf heterogene, kleine Facetten hinausläuft. Dieses Konzept von Gemeinschaft geht über den Forschungsrahmen von „Kafka und das Judentum“ hinaus und problematisiert das Kollektiv im Allgemeinen. Das Buch setzt hier an, mit einer systematischen Untersuchung zweier zentraler Elemente – des Symbols und der Institution – und bietet eine theoretische Perspektive, die auf den französischen Philosophen Jacques Derrida zurückgreift, der ähnliche Gegenläufigkeiten erforscht.

Zakup książki

Prekäre Kollektive, Shuang Xu

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Prekäre Kollektive
Język
niemiecki
Autorzy
Shuang Xu
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
176
ISBN10
3826070879
ISBN13
9783826070877
Seria
Opis
In Kafkas fiktivem China wird kein Gründungsmythos erzählt, da ein großes Subjekt, das chinesische Volk, durch das „System des Teilbaus“ behindert wird. Tiergruppen, wie das Volk der Mäuse, versuchen, ihre Zugehörigkeit durch eine Grenze zu sichern, wobei die Erhaltung dieser Grenze ständig auf ihre eigene Verletzung angewiesen ist. Eine totalisierende Darstellung, wie in Das Schloss, wird infrage gestellt, da die topographische Grenze des Schlosses zum Dorf aufgehoben wird. In Der Proceß ist die Gesetzinstitution weniger zentralisiert und vielmehr in mikrophysischen Bereichen des Lebens verstreut. Diese in Kafkas Werk inszenierten Gegenläufigkeiten hinterfragen die Möglichkeit, eine Gemeinschaft darzustellen, die jeglicher vollendeten Machtfigur entzogen ist und stattdessen auf heterogene, kleine Facetten hinausläuft. Dieses Konzept von Gemeinschaft geht über den Forschungsrahmen von „Kafka und das Judentum“ hinaus und problematisiert das Kollektiv im Allgemeinen. Das Buch setzt hier an, mit einer systematischen Untersuchung zweier zentraler Elemente – des Symbols und der Institution – und bietet eine theoretische Perspektive, die auf den französischen Philosophen Jacques Derrida zurückgreift, der ähnliche Gegenläufigkeiten erforscht.