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Aufbau und Inhalt der umbrischen Gebetstexte

Untersuchungen zu den Fachbegriffen ‚uestisia‘, ‚uesticatu‘ und ‚uest(e)is‘

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Die Untersuchung widmet sich drei wichtigen Begriffen der umbrischen Ritualbeschreibungen: dem Nomen 'uestisia' sowie den beiden Verben 'uesticatu' und 'uest(e)is'. Durch eine systematische Untersuchung aller Belege werden die Kontexte erschlossen, in denen diese Lexeme auftreten, um die Funktionen der so bezeichneten Referenten bzw. Handlungen innerhalb der Rituale zu identifizieren. Das Nomen 'uestisia' bezeichnet ein spezifisches Opfergeback; der Verbalausdruck 'uesticatu' verweist seinerseits auf die Verwendung dieses Gebacks, wodurch in bestimmten Ritualphasen die Reprasentation der vertrauensvollen Haltung des Opfernden auf der Handlungsebene moglich ist. Diese wird durch die parallel geausserten Gebete auch auf der Sprachebene zum Ausdruck gebracht. Entgegen bisheriger Auffassungen ist 'uest(e)is' weder etymologisch noch synchron zu 'uestisia' und 'uesticatu' zu stellen, sondern referiert vermutlich auf die Korperhaltung des Opfernden beim Aussprechen der Gebete (etwa "leicht gebeugt").

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Aufbau und Inhalt der umbrischen Gebetstexte, Emmanuel Dupraz

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aufbau und Inhalt der umbrischen Gebetstexte
Podtytuł
Untersuchungen zu den Fachbegriffen ‚uestisia‘, ‚uesticatu‘ und ‚uest(e)is‘
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
120
ISBN10
3825346439
ISBN13
9783825346430
Seria
Opis
Die Untersuchung widmet sich drei wichtigen Begriffen der umbrischen Ritualbeschreibungen: dem Nomen 'uestisia' sowie den beiden Verben 'uesticatu' und 'uest(e)is'. Durch eine systematische Untersuchung aller Belege werden die Kontexte erschlossen, in denen diese Lexeme auftreten, um die Funktionen der so bezeichneten Referenten bzw. Handlungen innerhalb der Rituale zu identifizieren. Das Nomen 'uestisia' bezeichnet ein spezifisches Opfergeback; der Verbalausdruck 'uesticatu' verweist seinerseits auf die Verwendung dieses Gebacks, wodurch in bestimmten Ritualphasen die Reprasentation der vertrauensvollen Haltung des Opfernden auf der Handlungsebene moglich ist. Diese wird durch die parallel geausserten Gebete auch auf der Sprachebene zum Ausdruck gebracht. Entgegen bisheriger Auffassungen ist 'uest(e)is' weder etymologisch noch synchron zu 'uestisia' und 'uesticatu' zu stellen, sondern referiert vermutlich auf die Korperhaltung des Opfernden beim Aussprechen der Gebete (etwa "leicht gebeugt").