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Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz

Forum Vormärz Jahrbuch 2019

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  • 288 stron
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In der Krisenzeit des Vormärz wurden pädagogische Fragen an der Schnittstelle von politischen, religiösen und sozialen Herausforderungen diskutiert. Erziehung und Bildung fanden in Pamphleten, Briefen und Zeitschriften Beachtung und wurden literarisch behandelt. Oppositionelle pädagogische Ideen stießen auf Grenzen durch staatliche Zensur und das Bildungssystem, das kaum Raum für Alternativen ließ. Diese Konzepte waren oft umstritten und wurden klandestin oder subversiv entwickelt, während sie gleichzeitig auf eine bürgerliche Öffentlichkeit abzielten, um Emanzipationsprozesse zu fördern. Zensurbehörden sahen in diesen Ideen ein Gefahrenpotenzial, was zu Verhaftungen, Verfolgungen und oft zur Emigration der Akteure führte. Auf der anderen Seite wurden Bildung und Erziehung von den restaurativen Kräften als Mittel zur Aufrechterhaltung bestehender gesellschaftlicher Strukturen und Privilegien genutzt. Im pädagogischen Bereich manifestierten sich somit Konflikte zwischen „Emanzipation und Sozialdisziplinierung“.

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Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz, Katharina Gather

Język
Rok wydania
2020
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Tytuł
Zwischen Emanzipation und Sozialdisziplinierung: Pädagogik im Vormärz
Podtytuł
Forum Vormärz Jahrbuch 2019
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Liczba stron
288
ISBN10
3849815579
ISBN13
9783849815578
Seria
Opis
In der Krisenzeit des Vormärz wurden pädagogische Fragen an der Schnittstelle von politischen, religiösen und sozialen Herausforderungen diskutiert. Erziehung und Bildung fanden in Pamphleten, Briefen und Zeitschriften Beachtung und wurden literarisch behandelt. Oppositionelle pädagogische Ideen stießen auf Grenzen durch staatliche Zensur und das Bildungssystem, das kaum Raum für Alternativen ließ. Diese Konzepte waren oft umstritten und wurden klandestin oder subversiv entwickelt, während sie gleichzeitig auf eine bürgerliche Öffentlichkeit abzielten, um Emanzipationsprozesse zu fördern. Zensurbehörden sahen in diesen Ideen ein Gefahrenpotenzial, was zu Verhaftungen, Verfolgungen und oft zur Emigration der Akteure führte. Auf der anderen Seite wurden Bildung und Erziehung von den restaurativen Kräften als Mittel zur Aufrechterhaltung bestehender gesellschaftlicher Strukturen und Privilegien genutzt. Im pädagogischen Bereich manifestierten sich somit Konflikte zwischen „Emanzipation und Sozialdisziplinierung“.