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Der Außenminister

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  • 272 strony
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Prag, 1948: Als einziges bürgerliches Mitglied verbleibt der Außen­minister in der Regierung. Kurze Zeit später stürzt er aus dem Fenster. In Leo Lanias Roman stehen die letzten Stunden im Leben des tschechoslowakischen Außenministers Jan Masaryk unmittelbar vor der kommunistischen Machtübernahme im Zentrum. Lania orientiert sich an den historischen Ereignissen in Prag und knüpft damit an eine für die neusachliche Literatur der 1920er Jahre und für den »Zeitroman« der Weimarer Republik typische Mischform aus fiktiven und real-dokumentarischen Elementen. Lania ging es nicht um die bloße Rekonstruktion eines historischen Einzelfalls in der Art eines Polit-Krimis. Vielmehr wollte er, wie er in seiner kurzen Vorbemerkung zum Roman schreibt, hinter den historischen Ereignissen »die tiefere Wahrheit einer Zeit sichtbar machen«. Mehr als 60 Jahre nach seiner Veröffentlichung in den USA präsentiert sich Lanias Roman »Der Außenminister« als packendes Zeitdokument über die Ära des aufziehenden ­Kalten Krieges, aber auch als spannend zu lesende Erzählung. Die literarische Beschreibung einer Gesellschaft im revolutio­nären Umbruch oszilliert zwischen politischer und ­privater Sphäre. Gerade die politischen und zeitgeschichtlichen ­Passagen des Romans haben auch heute nichts von ihrer Kraft und – was die Gefährdung der demokratischen Gesellschaft betrifft – von ihrer Aktualität verloren.

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Der Außenminister, Leo Lania

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Außenminister
Język
niemiecki
Autorzy
Leo Lania
Wydawca
Mandelbaum
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
272
ISBN10
3854768346
ISBN13
9783854768340
Seria
Kategorie
Opis
Prag, 1948: Als einziges bürgerliches Mitglied verbleibt der Außen­minister in der Regierung. Kurze Zeit später stürzt er aus dem Fenster. In Leo Lanias Roman stehen die letzten Stunden im Leben des tschechoslowakischen Außenministers Jan Masaryk unmittelbar vor der kommunistischen Machtübernahme im Zentrum. Lania orientiert sich an den historischen Ereignissen in Prag und knüpft damit an eine für die neusachliche Literatur der 1920er Jahre und für den »Zeitroman« der Weimarer Republik typische Mischform aus fiktiven und real-dokumentarischen Elementen. Lania ging es nicht um die bloße Rekonstruktion eines historischen Einzelfalls in der Art eines Polit-Krimis. Vielmehr wollte er, wie er in seiner kurzen Vorbemerkung zum Roman schreibt, hinter den historischen Ereignissen »die tiefere Wahrheit einer Zeit sichtbar machen«. Mehr als 60 Jahre nach seiner Veröffentlichung in den USA präsentiert sich Lanias Roman »Der Außenminister« als packendes Zeitdokument über die Ära des aufziehenden ­Kalten Krieges, aber auch als spannend zu lesende Erzählung. Die literarische Beschreibung einer Gesellschaft im revolutio­nären Umbruch oszilliert zwischen politischer und ­privater Sphäre. Gerade die politischen und zeitgeschichtlichen ­Passagen des Romans haben auch heute nichts von ihrer Kraft und – was die Gefährdung der demokratischen Gesellschaft betrifft – von ihrer Aktualität verloren.