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»Mutterland der Civilisazion und der Freyheit«

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"Heinrich Heine gilt als eine der grossen Persönlichkeiten in der Geschichte des deutsch-französischen Literatur- und Kulturtransfers. Er setzt sich in vielfältiger Weise literarisch mit der Politik, Kultur und Literatur Frankreichs auseinander und formuliert den Anspruch, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln, um Vorurteile auf beiden Seiten des Rheins zu überwinden. Primär in politischer Hinsicht bewertet Heine Frankreich als vorbildlich für Deutschland. Dennoch bedient sich Heine in seinem Werk vieler bekannter Nationalstereotype, die im Widerspruch zu seinem selbstauferlegten Vermittlungsauftrag zu stehen scheinen. Vor dem Hintergrund dieser Beobachtung untersucht die Studie die Funktion der Nationalstereotype in Heines Gesamtwerk. Diese Fragestellung wird mit einer umfangreichen Analyse der Frankreichbilder in Heines Werk verbunden. Während Frankreich in der frühen Schaffensphase ein Sehnsuchtsraum für Heine darstellt, entwickelt er nach seiner Übersiedlung 1831 nach Paris eine differenzierte Sicht. Nationalstereotype dienen dabei dazu, politische Intentionen zu verschleiern und veranschaulichen zugleich die zu Heines Zeit gängige Auffassung von Nationenunterschieden, ohne das Andere abzuwerten."--Provided by publisher

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»Mutterland der Civilisazion und der Freyheit«, Anna Danneck

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
»Mutterland der Civilisazion und der Freyheit«
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
282
ISBN10
3826069420
ISBN13
9783826069420
Seria
Opis
"Heinrich Heine gilt als eine der grossen Persönlichkeiten in der Geschichte des deutsch-französischen Literatur- und Kulturtransfers. Er setzt sich in vielfältiger Weise literarisch mit der Politik, Kultur und Literatur Frankreichs auseinander und formuliert den Anspruch, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln, um Vorurteile auf beiden Seiten des Rheins zu überwinden. Primär in politischer Hinsicht bewertet Heine Frankreich als vorbildlich für Deutschland. Dennoch bedient sich Heine in seinem Werk vieler bekannter Nationalstereotype, die im Widerspruch zu seinem selbstauferlegten Vermittlungsauftrag zu stehen scheinen. Vor dem Hintergrund dieser Beobachtung untersucht die Studie die Funktion der Nationalstereotype in Heines Gesamtwerk. Diese Fragestellung wird mit einer umfangreichen Analyse der Frankreichbilder in Heines Werk verbunden. Während Frankreich in der frühen Schaffensphase ein Sehnsuchtsraum für Heine darstellt, entwickelt er nach seiner Übersiedlung 1831 nach Paris eine differenzierte Sicht. Nationalstereotype dienen dabei dazu, politische Intentionen zu verschleiern und veranschaulichen zugleich die zu Heines Zeit gängige Auffassung von Nationenunterschieden, ohne das Andere abzuwerten."--Provided by publisher