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Zeit und Sein des Sinnlichen

Zur ontologischen Zeitkonzeption bei Platon, Plotin und Kant

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  • 225 stron
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In dem allgemeinen Denkmodus des antiken Platonismus (Platon und Plotin) und Kants wird das Sein der sinnlichen, in der Zeit existierenden Dinge apriorisch von dem als „zeitlos“ verstandenen Denken bestimmt und erfasst. Mit der Untersuchung der Grundgedanken Platons, Plotins und Kants kommt das Buch zur Konklusion, dass die apriorische Bestimmung und Erfassung des Seins in diesem Denkmodus erst durch diejenige Zeit möglich ist, die von der Autorin als „ontologische Zeit“ bestimmt wird. Die Art und Weise, wie die ontologische Zeit zu diesem Zweck dient, wird in diesem Buch erforscht. Während für den antiken Platonismus die Zeit, indem sie das Intelligible auf das Sinnliche überträgt, als das bestimmende Prinzip des Seins der sinnlichen Dinge gilt, ist der Fall bei Kant aber komplizierter, da hier die verschiedenen Aspekte des Seins unterschiedlich begründet werden müssen: die ontologische Zeit fungiert mit ihrer strukturellen Affinität zu den Kategorien als das Prinzip des Was-Seins der sinnlichen Gegenstände, während der Raum das Prinzip des Dass-Seins derselben ist, sofern die Äußerlichkeit der Raum-Zeit-Anschauungsformen in Beziehung auf den Verstand mit dem Argumentationsversuch der Autorin beseitigt wird.

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Zeit und Sein des Sinnlichen, Wanying Liu

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zeit und Sein des Sinnlichen
Podtytuł
Zur ontologischen Zeitkonzeption bei Platon, Plotin und Kant
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
225
ISBN10
3662619237
ISBN13
9783662619230
Seria
Tagi
Opis
In dem allgemeinen Denkmodus des antiken Platonismus (Platon und Plotin) und Kants wird das Sein der sinnlichen, in der Zeit existierenden Dinge apriorisch von dem als „zeitlos“ verstandenen Denken bestimmt und erfasst. Mit der Untersuchung der Grundgedanken Platons, Plotins und Kants kommt das Buch zur Konklusion, dass die apriorische Bestimmung und Erfassung des Seins in diesem Denkmodus erst durch diejenige Zeit möglich ist, die von der Autorin als „ontologische Zeit“ bestimmt wird. Die Art und Weise, wie die ontologische Zeit zu diesem Zweck dient, wird in diesem Buch erforscht. Während für den antiken Platonismus die Zeit, indem sie das Intelligible auf das Sinnliche überträgt, als das bestimmende Prinzip des Seins der sinnlichen Dinge gilt, ist der Fall bei Kant aber komplizierter, da hier die verschiedenen Aspekte des Seins unterschiedlich begründet werden müssen: die ontologische Zeit fungiert mit ihrer strukturellen Affinität zu den Kategorien als das Prinzip des Was-Seins der sinnlichen Gegenstände, während der Raum das Prinzip des Dass-Seins derselben ist, sofern die Äußerlichkeit der Raum-Zeit-Anschauungsformen in Beziehung auf den Verstand mit dem Argumentationsversuch der Autorin beseitigt wird.