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Kurt Schwitters. Merzkunst

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Kurt Schwitters (1887–1948) zählt als bildender Künstler wie als Autor zu den einflussreichsten Protagonisten der Avantgarde. Mit seiner Utopie des Merz-Gesamtweltbildes zielte er auf die Vereinigung von Kunst und Nichtkunst . Die Montage- und Materialkunst erlebte mit ihm einen ersten Höhepunkt, sein Merzbau gilt als Vorläufer heutiger Installationen. Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist MERZ. Vor hundert Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, bestimmte Kurt Schwitters die Silbe Merz zur Wortmarke seiner Ein-Mann-Bewegung und propagierte damit sein vielfältiges Schaffen in fast sämtlichen Bereichen der Kunst, Literatur und Typografie. Der Begriff steht für ein Konzept größtmöglicher Vorbehaltlosigkeit und künstlerischer Freiheit in der Wahl der Ausdrucksmittel. In Schwitters‘ Kompositionen erleben vermeintlich wertlose Dinge eine Wiedergeburt und eröffnen im neuen Zusammenspiel reiche oziationsfelder. Die Merzkunst ist abstrakt und gekennzeichnet durch mediale Grenzüberschreitungen. Im Umfeld von Dada und Konstruktivismus entstand u. a. der Merzbau in Hannover, ein sich ursprünglich über zahlreiche Räume ausdehnendes Gesamtkunstwerk, dessen Rekonstruktion im Sprengel Museum Hannover zu sehen ist. Das in die Schwitters’sche Merzkunst einführende Buch schöpft aus dem reichen Bestand des aktuell erforschten Künstlernachles.

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Kurt Schwitters. Merzkunst, Isabel Schulz

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kurt Schwitters. Merzkunst
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
72
ISBN10
3943616649
ISBN13
9783943616644
Seria
Ocena
4,5 z 5
Opis
Kurt Schwitters (1887–1948) zählt als bildender Künstler wie als Autor zu den einflussreichsten Protagonisten der Avantgarde. Mit seiner Utopie des Merz-Gesamtweltbildes zielte er auf die Vereinigung von Kunst und Nichtkunst . Die Montage- und Materialkunst erlebte mit ihm einen ersten Höhepunkt, sein Merzbau gilt als Vorläufer heutiger Installationen. Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist MERZ. Vor hundert Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, bestimmte Kurt Schwitters die Silbe Merz zur Wortmarke seiner Ein-Mann-Bewegung und propagierte damit sein vielfältiges Schaffen in fast sämtlichen Bereichen der Kunst, Literatur und Typografie. Der Begriff steht für ein Konzept größtmöglicher Vorbehaltlosigkeit und künstlerischer Freiheit in der Wahl der Ausdrucksmittel. In Schwitters‘ Kompositionen erleben vermeintlich wertlose Dinge eine Wiedergeburt und eröffnen im neuen Zusammenspiel reiche oziationsfelder. Die Merzkunst ist abstrakt und gekennzeichnet durch mediale Grenzüberschreitungen. Im Umfeld von Dada und Konstruktivismus entstand u. a. der Merzbau in Hannover, ein sich ursprünglich über zahlreiche Räume ausdehnendes Gesamtkunstwerk, dessen Rekonstruktion im Sprengel Museum Hannover zu sehen ist. Das in die Schwitters’sche Merzkunst einführende Buch schöpft aus dem reichen Bestand des aktuell erforschten Künstlernachles.